Secunia Report 2010 zeigt Risiken von 3rd Party Software auf

Die gefährlichsten Anwendungen sind nicht von Microsoft!

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Die top 10 der gefährlichsten Anwendungen

In einer Liste der 10 Anwendungen mit den meisten Schwachstellen-Meldungen für den Zeitraum 06/2009 bis 06/2010 rangiert mit 49 Meldungen der Internet Explorer als anfälligstes Produkt von Microsoft gerade einmal auf Platz 9, nur knapp vor Apple iTunes mit 48 Schwachstellen.

Die meisten Schwachstellenmeldungen verzeichneten dagegen die drei Alternativbrowser Firefox (96 Meldungen - Platz 1) Apple Safari (84 Meldungen - Platz 2) und Google Chrome (70 Meldungen - Platz 4). Platz 3 der anfälligsten Anwendungen belegt die Sun Java Runtime mit 70 Meldungen und einer installierten Basis von knapp 90 Prozent. Die Plätze 5-8 belegen dann die vier Adobe Anwendungen Adobe Reader, Acrobat, Flash Player und AIR mit zweimal 69 und zweimal 50 Schwachstellenmeldungen.

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Wenige Hersteller sind für viele Schwachstellen verantwortlich

Insgesamt ist die Verteilung der Schwachstellen sehr ungleich. Nur wenige Softwareanbieter sind für die Mehrzahl aller Schwachstellenmeldungen verantwortlich. So verantworten nur zwei Anbieter 20 Prozent aller gemeldeten Schwachstellen. Für 40 Prozent der gemeldeten Schwachstellen sind dann bereits acht Anbieter verantwortlich und für 60 Prozent schließlich 46 Anbieter.

Die Hälfte aller veröffentlichten Sicherheitslücken geht demnach auf das Konto von nur 14 Softwareherstellern. Diese sind Adobe, Apache SF, Apple, Cisco, Google, HP, IBM, Kernel.org, Microsoft, Mozilla Novell, Oracle/Sun, RealNetworks und VMware.

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