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Best of Hacks: Januar 2013 Die Hacker-Highlights im Januar

| Redakteur: Peter Schmitz

Gehackte Behördenserver, Cyber-Angriffe auf Medienhäuser und hunderttausende entwendete Benutzerdaten und Passwörter. Kaum sind die Hacks von 2012 verhallt, knallt es im Januar 2013 gleich umso lauter weiter.

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In Sachen Cyber-Angriffen startet 2013 spektakulär: Mutmaßlich Hacker aus China attackieren mehrere große US-Zeitungen, Twitter und das US-Energieministerium.
In Sachen Cyber-Angriffen startet 2013 spektakulär: Mutmaßlich Hacker aus China attackieren mehrere große US-Zeitungen, Twitter und das US-Energieministerium.
(Bild: QGroup)

Das Jahr 2012 war das Jahr der großen Zahlen. Bis zu 6,5 Millionen Accounts bei LinkedIn gehacked und bis zu 2 Milliarden Euro Schaden durch die kriminellen Aktivitäten des "High Roller" Rings. Da nahmen sich die über 36 Millionen Euro, die Hacker bei mehr als 30.000 deutschen, spanischen, italienischen und niederländischen Online-Banking-Kunden ergaunerten geradezu klein aus.

Da möchte man meinen, dass sich die Hacker und Cyber-Kriminellen mal irgendwann eine Auszeit nehmen, aber Winterferien gibt es anscheinend in dieser Berufsgruppe nicht. 2013 fängt bereits spektakulär an:

Ergänzendes zum Thema
Erfolgreiche Hackerangriffe 2011, 2012 und 2013 im Überblick

Jedes Jahr gibt es mehr Angriffe auf Netzwerke und Server von Unternehmen, Banken und Behörden, bei denen Hacktivisten und Kriminelle oft Hunderttausende Namen, Adressen, Passwörter und Kreditkartendaten oder gleich Millionen Euro stehlen können aber wir erfahren viel zu selten davon.

Zusammen mit dem deutschen Security-Anbieter und Hersteller von IT-Sicherheitslösungen QGroup zeigen wir, was bei den schlimmsten Hacker-Angriffen der Jahre 2011 und 2012 passiert ist.

Wenn Sie genau verfolgen wollen, welche erfolgreichen Hackerangriffe es 2011 und 2012 gegeben hat und wie sich die Lage 2013 entwickelt, dann schauen Sie in unsere Bildergalerie "Erfolgreiche Hackerangriffe" rein.

Jeden größeren Fall eines Hacks oder eines Datendiebstahls, finden Sie dort in Form einer stilvollen Todesanzeige gestaltet und in den meisten Fällen um interessante und wissenswerte Details ergänzt.

Wenn Sie die Todesanzeigen gerne in gedruckter Form haben wollen, können Sie diese als Broschüre bei der QGroup kostenlos bestellen.

Diverse US-Banken, wie die Bank of America, Citigroup, Wells Fargo und HSBC wurden im Januar angegriffen. Dabei bringen Hacker Tausende "Clouds, bzw. in der Cloud laufende Server (unter anderem bei Amazon und Google.) unter ihre Kontrolle. Durch die Attacken wird das Laden der Banking-Webseiten extrem verlangsamt. Im schlimmsten Fall brechen die Onlineseiten zusammen und sind für die Bankkunden nicht mehr erreichbar. Auf Konten haben es die die Hacker dabei aber angeblich nicht abgesehen.

Wenig Aufmerksamkeit aber großen Schaden erzielten im Januar zum einen der Angriff einer türkischen Hacker-Gruppe auf die offizielle Website von Renault Argentinien, bei der Daten von 37.583 Benutzern einschließlich derer Namen, E-Mail-Adressen, Adressen, Passwort-Hashes, Telefonnummern und Geburtstage veröffentlicht werden. Der zweite Angriff war ein Hack im Namen von OpLeak, bei dem eine Sub-Domain der NASA (larc.nasa.gov) gehacked und eine Datenbank mit Klartextpasswörtern (wer speichert bitte immer noch Passwörter als Klartext ab?) gestohlen werden konnte.

Angriffe gegen US-Medien aus China?

Weltweit wesentlich mehr Aufmerksamkeit erregten im Januar die Angriffe auf die Netzwerke von drei großen US-Zeitungen. Zuerst meldete die New York Times einen Einbruch in ihr Netzwerk, der nach eigenen Angaben von Hackern aus China durchgeführt wurde. Dabei seien die Passwörter aller Beschäftigten der Zeitung gestohlen worden, schrieb die NYT. Die Angreifer hätten sich Zugang zu den Computern von 53 Times-Mitarbeitern verschafft.

Nach der New York Times hat dann auch das Wall Street Journal China einen Hacker-Angriff auf seine Website vorgeworfen. Ziel sei nach Aussage der Zeitung gewesen, die China-Berichterstattung der Zeitung zu überwachen.

Zuguterletzt meldete auch die Washington Post, sie sei Opfer eines mutmaßlich chinesischen Hacker-Angriffs geworden.

Zwei andere, sehr prominente Hacks im Januar 2013 waren der gegen den Kurznachrichtendienst Twitter und gegen das US Energieministerium. Vom Hackerangriff auf Twitter sind etwa 250.000 Accounts betroffen. Das Unternehmen setzt die Passwörter für diese Benutzer "vorsichtshalber" zurück, was nahelegt, dass nicht nur ein Zugriff auf die Passwortdaten erfolgt war, sondern auch eine Entschlüsselung der Hashes möglich scheint. Beim Angriff auf das US-Energieministerium können die Angreifer schließlich Daten von mehreren hundert Mitarbeitern und Zulieferern stehlen.

Weitere Hacking-Opfer im Januar 2013 waren der WWF China, Panasonic Tschechien und Slowakei, das Python-Projekt, die US Strafbemessungs-Behörde (Sentencing Commission) und der MasterCard Blog.

Neue Hackerangriffe 2013

Wenn Sie genau verfolgen wollen, welche neuen, erfolgreichen Hackerangriffe es 2013 bereits gegeben hat und wie die Lage in den Vorjahren war, dann schauen Sie doch mal in unsere Bildergalerie "Erfolgreiche Hackerangriffe" rein.

Zusammen mit dem deutschen Security-Anbieter und Hersteller von IT-Sicherheitslösungen QGroup beobachten wir dort jeden größeren neuen Fall eines Hacks oder eines Datendiebstahls, der bekannt wird.

Wenn Sie die stilvollen und oft um interessante Details ergänzten „Todesanzeigen“ in gedruckter Form haben wollen, können Sie diese als Broschüre bei der QGroup kostenlos bestellen.

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