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Security-Trends aus der Hacker-Szene Die neun größten Hacking-Gefahren des Jahres 2012

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Sicherherheits-Spezialisten von Imperva haben einen Blick in die Kristallkugel gewagt und dem möglichen Treiben der Hackerszene im kommenden Jahr auf die Finger geschaut.

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Cyber-Kriminelle erfinden ständig neue Angriffsmethoden. (Y. Ponomareva, Fotolia)
Cyber-Kriminelle erfinden ständig neue Angriffsmethoden. (Y. Ponomareva, Fotolia)

Unternehmen sollten sich schon jetzt auf die größten Gefahren vorbereiten, die von Hackern im Jahr 2012 voraussichtlich ausgehen. Imperva, Anbieter von Datensicherheitssystemen für Unternehmensinformationen, hat neun mögliche Trends identifiziert.

Da immer mehr Web-Anwendungen via HTTPS übertragen werden, werden sich die Angreifer demnach stärker auf das dabei verwendete Verschlüsselungsprotokoll SSL fokussieren. Das Application Defence Center (ADC) unter Leitung des Imperva-CTO Amichai Shulman erwartet hier in den kommenden Monaten einen neuen Höhepunkt der Hacker-Aktivitäten.

Durch die Entwicklung hin zum HTML-5-Standard sei zu erwarten, dass sich die Angreifer verstärkt möglichen Browser-Sicherheitslücken zuwenden.

Hacker-Gefahr Nummer drei sei die Zunahme und gestiegene Effizienz mutwillig herbeigeführter Überlastungen von IT-Systemen, so genannter Distributed-Denial-of-Services-Attacken. Das ADC prognostiziert, dass dabei neben der Netzwerk- zunehmend die Anwendungs- und Geschäftslogik-Ebene ins Visier geraten.

Darüber hinaus soll es zu mehr Datenmissbrauch auf Kollaborations-Plattformen kommen. Auch soziale Netzwerke könnten durch mehr automatisierte Angriffsmethoden attackiert werden. Viele offene Sicherheits-Fragen berge die zunehmende Nutzung von NoSQL.

Weniger eine Gefahr, die von Hackern ausgeht, als vielmehr ein Security-Trend in Firmen ist die nächste Prognose: Firmen werden demnach vermehrt vertrauliche Daten selbst und nicht nur die Geräte absichern. Darüber hinaus könnten 2012 erstmals Broker als Mittelmänner zwischen den Käufern der Angriffe und den Verkäufern ihr Unwesen treiben.

Trend Nummer neun sei, dass Sicherheitsentscheidungen nicht länger vor allem aus Compliance-Gründen, sondern in erster Linie wegen der Sicherheit selbst fallen

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