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Datenretter kürt die 10 kuriosesten Datendesaster 2011 Die Top 10 der Datenverluste 2011

| Redakteur: Peter Schmitz

Jedes Jahr wählen die Datenrettungsingenieure von Kroll Ontrack die kuriosesten und dramatischsten Fälle aus ihren Laboren für eine unrühmliche Hitliste.

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Blitzschlag, Erdbeben, Überschwemmung oder eine Verkettung unglücklicher Umstände können Daten zerstören und deren Besitzer in die Top 10 der kuriosesten Datenverluste 2011 bringen.
Blitzschlag, Erdbeben, Überschwemmung oder eine Verkettung unglücklicher Umstände können Daten zerstören und deren Besitzer in die Top 10 der kuriosesten Datenverluste 2011 bringen.

Vom Blitzschlag bis zum tierischen Unfall, vom kleinen Klick an der falschen Stelle bis zur Verkettung unglücklicher Umstände reichen die Ursachen für die Top 10 der Datenverluste 2011.

Die Fälle zeigen, dass sich der Verlust wichtiger Daten nicht immer vermeiden lässt, aber dass er zum Glück nicht immer endgültig sein muss. In den meisten Fällen konnten die Ingenieure die verlorenen Informationen komplett wiederherstellen.

Platz 10: Schlechtes Image ohne Bilder

Eine Schauspielerin wollte mit dem MAC Disk Utility Programm Daten von einer externen USB-Festplatte löschen. Dabei wählte sie versehentlich die falsche Festplatte aus – und löschte ihr gesamtes Portfolio. Model-Mappe, aktuelle Aufnahmen: alles weg. Die Schauspielerin kam jedoch mit dem Schrecken davon, denn Kroll Ontrack konnte im Labor das Portfolio komplett wiederherstellen.

Platz 9: Virtuelle Systeme treffen die Realität

Mehr Performance für das virtuelle Server-System, das war das Ziel eines IT-Administrators. Er teilte deshalb die Partitionen C und D des virtuellen Servers auf zwei unterschiedliche Systeme auf. Da ihm der Speicherplatz ausging, musste er jedoch in großer Eile die beiden Partitionen C und D auf dem gleichen System konsolidieren. Was er nicht wusste und in der Hektik auch nicht nachkontrollierte: Auf dem Zielsystem war diese Benennung bereits vergeben. So überschrieb er einen ganzen Satz wichtiger Daten.

Platz 8: Die Kraft der Magneten

Ein Notebook wurde auf einem Tisch abgelegt – soweit nichts Besonderes, hätte der Tisch nicht in der Nähe einiger Seltenerdmagneten gestanden. Die Magneten kamen in Kontakt mit dem Notebook. Als der Besitzer seinen Rechner anschalten wollte, bootete er nicht komplett und gab klickende Geräusche von sich. Im Labor stellten die Ingenieure des Datenretters fest, dass die Festplatten durch die Magneten stark beschädigt waren. Mit Hilfe spezieller Techniken konnten sie den Schaden jedoch überwinden und die Daten retten.

Platz 7: Disaster zum Monatsende

Wenn der Monatsabschluss fertig werden muss, schiebt in vielen Unternehmen die Buchhaltung Überstunden und hält sich dabei mit Kaffee wach. Dass das jedoch zum Problem für die Daten werden könnte, hätte bislang niemand gedacht. In einem Unternehmen saßen die Buchhalter wie üblich noch spät abends am Monatsabschluss. Als sie die Arbeit kurz für eine Kaffeepause unterbrachen, fiel der Strom aus, was auch den Finanz-Server betraf. Glücklicherweise waren die Computer der Finanzabteilung per UPS weiter mit Strom versorgt. Die Kaffeemaschine, die auf Hochbetrieb lief, verbrauchte jedoch so viel Strom von der UPS-Batterie, dass der Server doch noch zusammenbrach. Die Daten des Monatsabschlusses waren damit erst einmal weg.

Platz 6: Deal unter Wasser gesetzt

Zwei Geschäftsleute trafen sich auf ein Bier in einer Kneipe, um einen geplanten Abschluss zu besprechen. Als die Bedienung die Gläser brachte, kippte eines davon versehentlich um – und setzte das Notebook mit den Business-Plänen unter Wasser. Ein Küchentuch war schnell zur Hand, aber die Daten auf dem Notebook waren bis zur Wiederherstellung durch den Datenretter erst einmal weg.

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