Agentenbasierende Überwachung von Log Files Discovery-Engine erfasst bis zu 5.000 Interfaces pro Minute

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Peter Schmitz

Die Netzwerk-Monitoring-Lösung Opmanager von Manage Engine bietet in der Version 9.2 eine agentenbasierende Überwachung von Log Files, eine regelbasierende Engine zur Discovery sowie ein Plug-in zum Internet Protocol Address Management (IPAM).

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Der „Switch Port Mapper“ des Opmanager 9.2 bietet detaillierte Informationen zu den Switch-Ports.
Der „Switch Port Mapper“ des Opmanager 9.2 bietet detaillierte Informationen zu den Switch-Ports.

Die vom Softwarehaus Micronova vertriebene Netzwerk-Monitoring-Lösung Opmanager 9.2 verfügt über eine Discovery, mit der es IT-Mitarbeitern möglich sein soll, bis zu 5.000 Interfaces pro Minute zu identifizieren. Die zugehörige Rule-Engine könne die Einsatzzeit senken und einen agentenbasierenden Ansatz ermöglichen.

So sei die Überwachung tiefgreifender und kritischer Anwendungen möglich, wie etwas das Log-File-Monitoring kritischer Applikationen. Außerdem sei ein IP-Address-Manager als Plug-in integriert, der die bereits vorhandenen Plug-ins für den Netflow Analyzer und zum Network-Configuration-Management ergänzt.

Zu den Erweiterungen für das Management von Enterprise-Netzwerken zählen:

  • Agentenbasierendes Log-File-Monitoring: Log Files werden auf das Vorhandensein spezieller Strings (String oder reguläre Ausdrücke) überprüft.
  • Discovery-Rule-Engine: Anwender können die relevanten Monitore Geräten anhand des Typs und der Beschaffenheit zuordnen. Auf diese Weise ließen sich etwa alle IIS-Geräte einer IIS-Business-View automatisch zuweisen. Nutzer könnten so IIS-bezogene Prozesse und Services ohne manuelle Eingriffe überwachen lassen.
  • Höhere Geschwindigkeit: Die Discovery-Engine kann laut Micronova bis zu 5.000 Interfaces pro Minute erfassen. Dadurch sei der Opmanager fünfmal schneller als bisher.
  • Individualisierung von Tabs: Administratoren können voreingestellte Tabs des Opmanager per Drag & Drop bewegen oder diese löschen und außerdem Webkonsolen anderer Netzwerkgeräte und Anwendungen als Tabs einbinden. Beispielsweise könnten Anwender eine Helpdesk-Lösung als Tab im Opmanager darstellen und die Helpdesk-Webseiten eines Unternehmens direkt in den Opmanager einbauen, ohne dafür mehrere Browser öffnen zu müssen.
  • Plug-in für IPAM: Anwender können das Netzwerk, den IP-Raum und Switch-Ports zu Devices von einer einzigen Applikation aus managen.
  • Integration mit weiteren Netzmanagementsystemen (NMS): Nutzer können Opmanager-Events als SNMP-TRAP/Syslog-Events an HP Openview oder IBM Netcool weiterleiten. Auch andere NMS-Systeme, z.B. Nagios, werden unterstützt, sofern diese Traps empfangen können.

Micronova zeigt den Opmanager 9.2 am 17. und 18. September auf der Manage Engine User Conference in München.

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