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Data-Risk-Management in Datenbanken Discovery- und Assessment-Server für Risikobeurteilung mit SecureSphere

| Redakteur: Stephan Augsten

Der Datenbank-Sicherheitsexperte Imperva erweitert seine Monitoring-Plattform SecureSphere um eine automatische Risiko-Bewertung und -Visualisierung für Datenbanken. Diese ermöglicht das Identifizieren und Lösen von Problemen, bevor Datenschutz-Verletzungen oder Audit-Fehler auftreten. Davon sollen vor allem Firmen profitieren, deren Daten über die verschiedensten Systeme verteilt sind.

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Die Risikobewertung von Imperva SecureSphere unterstützt die gängigsten Datenbanken.
Die Risikobewertung von Imperva SecureSphere unterstützt die gängigsten Datenbanken.
( Archiv: Vogel Business Media )

Version 7 der SecureSphere-Plattform scannt das Netzwerk auf vorhandene Daten und bewertet das Risikopotential der entsprechenden Datenbanken mittels einer Schwachstellen-Analyse. Diese bislang manuelle Aufgabe übernimmt künftig der so genannte Discovery- und Assessment-Server (DAS), der unter anderem IBM DB2, Microsoft SQL Server und die Datenbank-Management-Systeme (DBMS) von Oracle unterstützt.

Auf Knopfdruck scannt SecureSphere DAS sämtliche Datenbank-Server im Netzwerk. Sensitive Daten und Sicherheitsschwachstellen einschließlich fehlender Patches oder Default-Passwörter werden dabei identifiziert und klassifiziert. Anschließend listet die Data-Discovery-Komponente den Inhalt der Datenbanken auf und veranschaulicht den Risk-Level anhand verschiedener Farbgebungen.

Hierfür vertraut das System auf äußere Faktoren wie das Common Vulnerability Scoring System (CVSS). Unternehmen haben jedoch die Möglichkeit, ihre eigenen Risiko-Levels zu definieren und bestehende Bewertungskriterien anzupassen. Mittels des SecureSphere Risk-Explorers können selbst Anwender alle Datenbanken in ihrer Umgebung grafisch darstellen und einfach erkennen, welche Systeme einem hohen Risiko unterliegen.

Die automatische Risikobeurteilung von SecureSphere richtet sich nicht nur an Nutzer des Database-Activity-Monitorings sondern funktioniert auch in Verbindung mit der Datenbank-Firewall. Zudem bietet Imperva sämtliche Module der SecureSphere-Produktlinie in einer Data-Security-Suite an.

Preise und Verfügbarkeit

Der Discovery- und Assessment-Server sowie die komplette SecureSphere Data-Security-Suite sollen im 2. Quartal 2009 bei Imperva und seinen Distributoren verfügbar sein. Die Preise für den Discovery- und Assessment-Server beginnen bei 12.500 US-Dollar für 25 Datenbank-Server. Die Preise für die komplette Suite beginnen bei 50.000 Dollar. Einzelne Komponenten können als Stand-alone-Systeme bezogen werden.

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