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Check Point DLP informiert und erzieht Anwender zu Datensicherheit DLP-Lösung soll unabsichtlichen Datenverlust verhindern

| Redakteur: Peter Schmitz

Fast 90% aller Datenverluste in Unternehmen werden von Mitarbeitern aus Unachtsamkeit verursacht. Diesem Umstand will Check Point jetzt mit seiner neuen Data Loss Prevention-Lösung (DLP) entgegentreten. Die UserCheck Komponente soll dabei Anwender über die Risiken ihrer Handlungen informieren und so Datenverluste nicht nur erkennen sondern auch verhindern.

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Check Point DLP sensibilisiert Anwender bei Policy-Verstößen gegen die Datensicherheit und verhindert so Datenverluste.
Check Point DLP sensibilisiert Anwender bei Policy-Verstößen gegen die Datensicherheit und verhindert so Datenverluste.
( Archiv: Vogel Business Media )

Fast jedem von uns ist es schon einmal passiert, dass man aus Versehen den falschen Empfänger in eine E-Mail eingegeben hat. Bei Untersuchungen verschiedenster Fälle von Datenverlust in Unternehmen sind die Sicherheitsexperten von Check Point darauf gestoßen, dass über 90% der Fälle von Datenverlust aus Unwissenheit, Versehen oder Unachtsamkeit passieren.

Dazu kommen dann knapp 10% Fälle; in denen Mitarbeiter bewusst, aber nicht böswillig gegen die Unternehmenspolicies verstoßen, beispielsweise wenn Mitarbeiter sich Daten an private E-Mail-Accounts senden um Arbeit nach Feierabend zu Hause noch zu erledigen. Nur ein ganz geringer Teil der Datenverluste fällt tatsächlich auf Mitarbeiter mit böswilligen Absichten.

Anwender werden einbezogen und geschult

Kernstück des neuen Systems zur Benutzerinformation ist das UserCheck-Modul. Damit werden Anwender beim Versand vertraulicher Informationen darüber informiert und müssen die Handlung explizit bestätigen.

Muster- und Datenerkennung in verschiedenen Sprachen

Die Check Point DLP-Suite erkennt mit der MultiSpect-Erkennungsengine über 250 verschiedene Datentypen, sowie mehr als 600 Dateiformate in diversen europäischen Sprachen. Die DLP-Lösung erkennt dabei auch Formulare und vorher eingegebene Muster und lässt diese auf einfache Weise bestimmten Sicherheits- und Compliance-Policies zuordnen.

Mit Hilfe einer speziell entwickelten Open Scripting Language können Anwender eigene Datentypen entwickeln die dann die MultiSpect-Engine zusätzlich zu den bereits vorkonfigurierten Datentypen erkennen soll.

Über 250 Default-Policies bereits eingerichtet

Bereits in der Standardkonfiguration beherrscht Check Point DLP mehr als 250 verschiedene vordefinierte Policies, mit denen bereits die wichtigsten Regeln, wie Kreditkarteninformationen und Namen und Geburtsdaten und Wirtschaftsinformationen abdeckt. Die verschiedenen Policies lassen sich zentral über das Check Point Security Management verwalten.

Verfügbarkeit und Preis

Check Point DLP ist ab April als Software-Blade oder Appliance verfügbar und kostet ab 3000 USD.

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