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Teamarbeit Drei Schritte für bessere Zusammenarbeit in der IT

| Autor / Redakteur: Kong Yang* / Stephan Augsten

In vielen Unternehmen sind Geschäftsführung, Anwendungsentwickler und das Infrastruktur-Team jeweils separate Einheiten. Während ihr Erfolg oft voneinander abhängt, können innerbetriebliche Politik – getarnt als Prozesse – sowie falsche Ausrichtungen schnell zu Chaos führen.

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Schulterschluss: Da alle Teams im Unternehmen andere Ziele verfolgen, müssen sie die Köpfe zusammenstecken und Kompromisse eingehen.
Schulterschluss: Da alle Teams im Unternehmen andere Ziele verfolgen, müssen sie die Köpfe zusammenstecken und Kompromisse eingehen.
(Bild: Archiv)

Die strategische Ausrichtung und Zielvorgaben betrieblicher Abteilungen unterscheiden sich teils extrem: Unternehmensführer streben beispielsweise maximale Geschäftsergebnisse bei minimalen Kosten oder Investitionen an. Das nennt man üblicherweise Verschlankung. Dies übt großen Druck auf die IT aus, immer mehr mit weniger zu erreichen, während kontinuierlich die Kosten gesenkt werden.

Die Software-Entwickler kümmern sich hingegen vor allem um ihre Anwendungen, die direkt mit den Geschäftsergebnissen verknüpft sind. Und wer sorgt wohl dafür, dass die Infrastruktur reibungslos läuft? Das Infrastruktur-Team ist entscheidend für den Erfolg der Anwendung, wird aber von der Unternehmensführung vor allem als „Groschengrab“ betrachtet, in dem Unternehmensausgaben nie wieder gesehen waren – bis etwas kaputtgeht.

Während es einige natürliche Ursachen für Konflikte zwischen den Teams gibt, sollte es jedoch eine noch stärkere Affinität zu gemeinsamem Erfolg geben. Abgesehen davon bedarf die Fähigkeit, die Konfliktpunkte zu überwinden, um wirklich Harmonie zwischen diesen Gruppen herzustellen, oft einer gemeinsamen Teamanstrengung.

Ziel sollte es sein, ein Konzept zu entwerfen, das für alle Beteiligten akzeptabel ist und zu maximalen Geschäftsergebnissen beim richtigen Maß an Investitionen führt. Beginnt man mit diesem Ziel vor Augen, gibt es drei einfache Schritte, mit denen sichergestellt werden kann, dass diese Teams für den gemeinsamen Unternehmenserfolg zusammenarbeiten.

Schritt 1: Planen für den gemeinsamen Erfolg

Dieser Schritt scheint auf der Hand zu liegen, wird aber oft nicht umgesetzt, da unterschiedliche Managementwege und -budgets uneinheitliche Ziele, Pläne und Ausführungen zur Folge haben können. Teamübergreifendes Arbeiten in den Budget- und Planungsphasen kann entscheidend sein, um sicherzustellen, dass gemeinsame Ziele und Kennzahlen vorliegen und dass sich diese Ziele mit den verfügbaren Ressourcen decken.

Die Fähigkeit, sich im Vorfeld auf Kompromisse einigen zu können, kann vorhandene Ressourcen über Teams hinweg optimieren und sicherstellen, dass jeder zustimmt. Die Dienstleistungsvereinbarung ist die häufigste Form der Vereinbarung zwischen Teams und kann einen großartigen Ansatz zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels darstellen, vor allem wenn sie ganzheitlich im Rahmen einer Gesamtdiskussion über die Ausrichtung der Personalbesetzung und der Ressourcen an den Geschäftszielen erstellt wird.

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