Sicherer Datenaustausch über das Internet

Dropbox mit SecretSync und TrueCrypt absichern

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

SecretSync und TrueCrypt helfen bei der Datenverschlüsselung für die Dropbox.
SecretSync und TrueCrypt helfen bei der Datenverschlüsselung für die Dropbox.

Die E-Mail ist für den Austausch großer Datenmengen schlichtweg ungeeignet – und nicht jeder Administrator will einen eigenen SFTP-Server betreiben. Daten lassen sich aber auch ohne teure Zusatztools schnell, einfach und sicher über das Internet versenden.

Administratoren kennen das Problem: Zur Analyse von Fehlern oder auch in anderen Fällen ist der Austausch von großen Datenmengen notwendig. Hierfür gibt es zahlreiche Cloud-basierte Lösungen, beispielsweise den Cloud-Speicherdienst Dropbox. Der Nachteil dabei ist aber der unsichere Zugriff, der es Dritten ermöglicht, auf mitunter geheime Daten zuzugreifen.

Sensible Unternehmensdaten, die über das Internet übertragen werden, sollten vor dem Versenden verschlüsselt werden. Genau das leisten der Webservice SecretSync und die Open-Source-Lösung TrueCrypt: die Lösungen verschlüsseln per AES (Advanced Enryption Standard) übertragene Dateien, noch bevor diese in der Dropbox eingehen.

Laden Administratoren verschlüsselte Daten herunter, entschlüsselt SecretSync diese auch automatisch. Die Vorgänge dabei sind recht einfach, sodass der Zusatznutzen sicher lohnenswert ist. Natürlich lassen sich Daten auch unverschlüsselt übertragen. Doch hier besteht die Gefahr, dass auch unerwünschte Personen einen Zugriff erhalten.

Dropbox-Konten und andere Cloud-Dienste lassen sich darüber hinaus hacken. Diese Verantwortung möchte ein Administrator sicher nicht tragen. SecretSync funktioniert auch mit anderen Cloud-Diensten, wurde aber für Dropbox entwickelt. Die Daten zur Verschlüsselung sind wiederum im Speicher des Onlinedienstes abgelegt.

Administratoren können für den Datenaustausch ein gemeinsames Konto verwenden. Den Schlüssel speichert SecretSync auf dem eigenen Rechner, sodass eine Verschlüsselung jederzeit möglich ist. Nach der Einrichtung von SecretSync und Dropbox befinden sich zwei Verzeichnisse auf der Festplatte.

Führen Administratoren den Datenaustausch über Dropbox aus, überträgt der Client die Daten unverschlüsselt. Nur bei der Verwendung von SecretSync verschlüsselt der Rechner die Daten. So haben Administratoren bei jedem Upload ins Internet die Wahl, wie sie bei der Übertragung vorgehen.

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