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eco sieht Behörden in der Pflicht und AUDITOR als Lösung DSGVO ist zugleich Risiko und Chance

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Wenngleich die DSGVO mittlerweile schon über ein halbes Jahr gilt, sieht der eco-Verband noch eine Reihe offener Fragen – und die Aufsichtsbehörden in der Pflicht.

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Andreas Weiß vermisst konkretere Vorstellungen und Maßgaben für Datenschutz-Prüfungen.
Andreas Weiß vermisst konkretere Vorstellungen und Maßgaben für Datenschutz-Prüfungen.
(Bild: eco )

Für den eco-Verband (eco) hat die DSGVO einerseits ihr Gutes: So könne der vereinheitlichte, europäische Rechtsrahmen auf den Weltmärkten zum Wettbewerbsvorteil werden. Durch das Marktortprinzip erschwere das Regelwerk zudem Wettbewerbsverzerrungen durch das Ausweichen außerhalb der EU. Andererseits seien insbesondere kleine und mittlere Unternehmen oft von den abstrakten Vorgaben überfordert.

Andreas Weiß, Direktor des dem eco angegliederten EuroCloud Deutschland_eco e.V., meint: „Die Unternehmen in Deutschland erwarten von den Aufsichtsbehörden konkretere Vorstellungen und Maßgaben für Datenschutz-Prüfungen. Eine einheitliche Umsetzung des europaweit geltenden Datenschutz-Rechtsrahmens ist nach einem halben Jahr noch nicht erkennbar“.

Für Cloud-Nutzer bahnt sich mit AUDITOR immerhin etwas mehr Sicherheit an. Das Forschungsprojekt arbeitet derzeit am Nachfolger des Trusted Cloud Datenschutz-Profils für Cloud-Dienste (TCDP). Laut Roadmap steht für Herbst 2019 noch der Abschluss von Pilotzertifizierungen an.

Zum AUDITOR-Konsortium zählt auch der EuroCloud Deutschland_eco. Andreas Weiß kommentiert: „Wir schaffen mit AUDITOR aktuell Rahmenbedingungen für Unternehmen, die sich an den Anforderungen der Praxis orientieren.“

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