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EAL4+-Zertifizierung für neuen Sentinel 3E Mail Guard von Nexor E-Mail-Sicherheit auf Basis von RedHat SELinux

Redakteur: Stephan Augsten

Basierend auf der RedHat-Entwicklung SELinux hat Nexor dem Sentinel Mail Guard einen neuen Unterbau spendiert. Um den Einsatz in Organisationen wie der NATO weiterhin zu rechtfertigen, musste man die Appliance aber erneut nach den Common Criteria zertifizieren lassen.

Der Sentinel 3E Mail Guard stellt die E-Mail-Sicherheit auf internationaler Ebene sicher.
Der Sentinel 3E Mail Guard stellt die E-Mail-Sicherheit auf internationaler Ebene sicher.
(Bild: Archiv)

Nexor hat für die runderneuerte Variante der E-Mail-Sicherheitslösung Sentinel Mail Guard erneut das EAL4+-Zertifikat erhalten. Damit kann der Hersteller seine „Vorherrschaft“ bei nationalen und überstaatlichen Organisationen wie Europol oder dem US-Verteidigungsministerium inne behalten.

Sieben Jahre lang war der Sentinel Mail Guard beispielsweise bei der NATO im Einsatz – und wurde während dieser Zeit kontinuierlich an die dort geltenden Sicherheitsanforderungen angepasst. Da Security-Produkte mit ihrer Lebensdauer aber nicht zwingend besser und reifer werden, sah Nexor die Zeit gekommen, die Hard- und Software des Sentinel neu zu gestalten.

In Security-Enhanced Linux von RedHat fand man eine Betriebssystem-Plattform, die sich ihrerseits bereits mit der EAL4+-Zertifizierung nach Common Criteria schmücken darf. Noch dazu unterstützt das Linux-Derivat von Haus aus gängige Hardware-Komponenten, so dass eine unkomplizierte Implementierung gewährleistet war.

Die Security-Appliance wurde von Nexor somit komplett überarbeitet und anschließend dem Prüfverfahren der Common Criteria unterzogen. Im Januar 2013 schließlich wurde die EAL4+-Zertifizierung für den Sentinel 3E Mail Guard ausgestellt.

Weitere Informationen über das ausgestellte EAL4+-Zertifikat und die und den Nexor Sentinel 3E finden sich auf der Webseite des TÜVs Rheinland (Niederländische Niederlassung).

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