Neues eBook „Sicherheit im Internet of Things (IoT)“

Ein Internet der unsicheren Dinge vermeiden

| Autor / Redakteur: Oliver Schonschek / Stephan Augsten

Das Smart Home ist nur ein Bereich im Internet der Dinge, will aber auch besonders geschützt sein.
Das Smart Home ist nur ein Bereich im Internet der Dinge, will aber auch besonders geschützt sein. (Bild: chesky - Fotolia.com)

Das Internet der Dinge wird von Herstellern als großer Umsatzbringer gesehen, Anwender erwarten sich einen hohen Komfort im Alltag. Doch damit dies Realität werden kann, müssen zuerst die vielfältigen Sicherheitsrisiken des Internet of Things adressiert werden.

Die Mehrheit der Internetnutzer in Deutschland steht dem Thema „Internet der Dinge“ allgemein positiv gegenüber. 58 Prozent begrüßen die Vernetzung und Kommunikation von Gegenständen, etwa jeder Sechste (18 Prozent) zählt dagegen zu den starken Ablehnern, so eine Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

47 Prozent der Befragten schätzen ein Warnsystem als nützlich ein, das mitteilt, wenn Türen oder Fenster der Wohnung nicht verschlossen sind. Ebenfalls positiv bewertet wird die Vernetzung bei Heizungen oder Lichtquellen (je 36 Prozent), die per App von unterwegs gesteuert werden können. Daneben werden auch vernetzte Autos als lebenserleichternd eingestuft (34 Prozent).

IoT bringt auch offene Sicherheitslücken

Datenschützer und Verbraucherschützer warnen jedoch vor einem unvorsichtigen Umgang mit vernetzten Dingen. Auch Sicherheitsanbieter sehen Handlungsbedarf bei der Absicherung des Internet of Things (IoT). „Die Autos der Zukunft sind Rechner auf vier Rädern. Ihre Konnektivität bietet zahlreiche Vorteile für Fahrer und Passagiere - aber auch ebenso zahlreiche Angriffsflächen für Hacker“, so Stefan Henke, Country Manager Symantec Deutschland auf einer Podiumsdiskussion des „Münchner UnternehmerKreis IT“.

„Das moderne Auto ist schon jetzt vielfach vernetzt und es gilt, diese Schnittstellen abzusichern. Nur so kommen die Vorteile von Connected Cars voll zum Tragen und werden nicht zum Risiko für Hersteller und Nutzer“, erklärte Henke weiter. Kaspersky warnte zum Beispiel vor der Unsicherheit im vernetzten Haus, wo immer häufiger Smart-TVs und intelligente Heizungssteuerungen anzutreffen sind.

Umgehend auf IoT-Risiken reagieren

Auch wenn das Internet der Dinge scheinbar mehr den Privatbereich betrifft, gibt es eine Reihe von Business-Anwendungen. Zudem verschmelzen Consumer-IT und Business-IT immer stärker. Es besteht deshalb Handlungsbedarf.

„Sicherheitsverantwortliche können nicht einfach „Nein“ zum Internet der Dinge sagen“, so Neil Thacker, Information Security & Strategy Officer EMEA bei Websense. „Dann laufen sie im schlimmsten Fall Gefahr, dass die Endnutzer Verbote umgehen und das Unternehmen damit erst recht einem hohen Risiko aussetzen. Aber wenn sie das Thema frühzeitig und in Absprache mit den Führungskräften angehen, können sie den Umgang mit dem Internet der Dinge in ihrem Sinne beeinflussen.“

Was die Besonderheit des Internet der Dinge für die IT-Sicherheit ausmacht, wie die IT-Sicherheitskonzepte angepasst werden sollten und welche IoT-Sicherheitslösungen es bereits für das Internet of Things gibt, zeigt das neue eBook „Sicherheit im Internet of Things (IoT)“.

Zugriffskontrolle muss intelligenter werden

eBook zu „Risk and Access Management“

Zugriffskontrolle muss intelligenter werden

03.03.15 - Unnötige Berechtigungen, unsichere Benutzerzugänge und zunehmende Insider-Attacken zeigen auf, dass das Access Management in vielen Unternehmen modernisiert werden muss. Neben einer Ausweitung zum Beispiel auf Clouds muss dabei auch die aktuelle Bedrohungslage berücksichtigt werden. lesen

* Oliver Schonschek, Dipl.-Phys., ist IT-Fachjournalist und IT-Analyst. Sein Fokus liegt auf Sicherheit und Datenschutz in IT-Bereichen wie Cloud Computing, Mobile Enterprise, Big Data und Social Enterprise.

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