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Kaspersky Endpoint Security for Business Endpoint Security mit Verschlüsselung und Mobile Device Management

Autor / Redakteur: Dr. Andreas Bergler / Peter Schmitz

Mit der modular aufgebauten Suite „Endpoint Security for Business“ geht Kaspersky den Endgeräte-Schutz in Unternehmen jeder Größe an. Statt "Best of breed" sollen Unternehmen von „Sicherheit aus einer Hand“ profitieren.

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Mit Kasperskys Endpoint-Security-Suite lassen sich unterschiedlichste Endgeräte schützen.
Mit Kasperskys Endpoint-Security-Suite lassen sich unterschiedlichste Endgeräte schützen.
(Bild: Kaspersky)

Rund 200.000 neue Schadprogramme entdecken und analysieren die Experten von Kaspersky Lab nach eigenen Aussagen täglich. Ungefähr ein Viertel davon ist bereits direkt auf die Infektion mobiler Endgeräte spezialisierte Malware.

„Im vergangenen Jahr ist die Zahl der mobilen Malware-Samples geradezu explodiert“, berichtet Christian Funk, Senior Virus Analyst Global Research and Analysis Team bei Kaspersky. Im Gespräch erklärt er, dass sich beispielsweise die Android-Schädlinge, die derzeit 99 Prozent der mobilen Malware ausmachen, gegenüber dem Vorjahr versechsfacht haben.

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Sicherheit als Gesamtkonzept

Allein diese explosive Bedrohungslage ist für die russischen Security-Experten schon Grund genug für eine Antwort in Form einer Endpoint-Security-Lösung. Mit der aktuellen „Kaspersky Endpoint Security for Business“ will der Hersteller aber noch mehr. Die modular aufgebaute Suite soll ein stimmiges Security-Gesamtkonzept für Unternehmen abgeben, die es leid sind, sich an Kompatibilitätsproblemen selbst geschaffener komplexer Security-Installationen abzuarbeiten.

„Der Best-of-Breed-Ansatz in den Unternehmen soll durch eine Alles-aus-einer-Hand-Strategie ersetzt werden, bei der alle Lösungen über eine Sicherheitsplattform zentral zusammengeführt und komfortabel gemanagt werden können“, sagt Dave Messett, European Product Marketing Manager bei Kaspersky Lab. Diese einheitliche Management-Oberfläche, erklärt er, ist der springende Punkt in der Suite.

Alles über die Business-Varianten erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Business-Varianten

In der so genannten Core-Version verbindet sich zunächst der Anti-Malware-Schutz für Workstations mit einer Firewall. In der Select-Variante kommen Workstation- und File-Server-Security, Application Control mit dynamischem Whitelisting sowie Geräte- und Web-Kontrolle hinzu. Endpoint-Security-Agenten und ein Mobile Device Management ergänzen diese Variante.

Die „Endpoint Security for Business Advanced“ ergänzt die Select“-Version um die Möglichkeit zur Verschlüsselung auf File-, Server- und Gerätebasis sowie um Tools für das Systems Management wie Remote-Deployment, Patch Management und Vulnerability Scanning.

„Mit der Lösung können Unternehmen sogar bestehende Software-Asset-Management-Systeme ablösen“, erklärt Messett. Zwar würde dies keine High-End-Lösung im Software Asset Management darstellen, aber zumindest auch die grundlegenden Bedürfnisse im Lizenzmanagement, die in kleinen und mittleren Unternehmen anfallen, abdecken.

Module: gemeinsam stark

Die „Total Security for Business“ schließlich beinhaltet neben allen aufgeführten Modulen zusätzliche Schutzfunktionen auf Infrastruktur-Niveau für Web-, Mail- und Collaboration-Server. Das IT-System ist laut Hersteller damit vom Endpoint bis zum Internet-Gateway umfassend geschützt.

Mit diesem Angebot tritt Kaspersky gegen die bisherigen Alles-aus-einer-Hand-Platzhirschen im Security-Markt an. Messett: „Die Möglichkeit der unterschiedlichen Verschlüsselung hat bisher noch gefehlt. Während die anderen dies durch Zukäufe erledigt haben, bieten wir nun durch eine selbst entwickelte Lösung auch die Garantie für eine nahtlose Passgenauigkeit der Module.“

Die „Kaspersky Endpoint Security for Business“ ist ab sofort erhältlich. Da sie modular aufgebaut ist, gibt es bislang noch keine Beispielpreise, erklärt Angel Jodra Soria, Technical Consulting bei Kaspersky.

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