RSA ECAT 4.1

Endpunkte auch außerhalb des Netzwerks schützen

| Redakteur: Peter Schmitz

Das neue Risikobewertungssystem von RSA ECAT will dabei helfen, Zwischenfälle an den Endpunkten zu priorisieren und schnell zu entscheiden, auf welche sofort reagiert werden muss und welche vorerst nur beobachtet werden können.
Das neue Risikobewertungssystem von RSA ECAT will dabei helfen, Zwischenfälle an den Endpunkten zu priorisieren und schnell zu entscheiden, auf welche sofort reagiert werden muss und welche vorerst nur beobachtet werden können. (Bild: RSA)

ECAT von RSA schützt Endpunkte vor Cyberbedrohungen und Malware. In Version 4.1 erlaubt RSA ECAT das Blockieren verdächtiger Aktivitäten, auch wenn die Endpunkte nicht im Unternehmensnetzwerk angemeldet sind. Außerdem gibt es ein neues Risikobewertungssystem, das dabei helfen soll, harmlosere Zwischenfälle von gefährlichen Attacken zu unterscheiden.

RSA ECAT entdeckt nicht nur die immer komplexer werdenden Varianten von Malware, sie blockiert sie auch und verschiebt sie gegebenenfalls in Quarantäne. So können Eindringlinge nicht unentdeckt Schäden im System anrichten.

Die Version 4.1 gibt Security-Analysten Funktionen an die Hand, die weit hinausgehen über den Schutz vor dem systematischen Ausnutzen von Programmschwachstellen (Exploits, Zero-Day-Attacken) und zielgerichteten Attacken: Die kontinuierliche Speicher-Analyse von RSA ECAT vergleicht alle Aktionen und Bewegungen im Hauptspeicher und auf externen Datenträgern und entdeckt so Angriffe durch Codeinjektionen, Hooking und andere hochentwickelte Techniken wie Advanced Persistent Threats (APT).

In Version 4.1 erlaubt RSA ECAT auch das Blockieren verdächtiger Aktivitäten, selbst wenn die Endpunkte nicht im Unternehmensnetzwerk angemeldet sind. So können Angreifer keine Vorteile mehr ziehen, wenn sie Nutzer außerhalb des Firmennetzwerks ins Visier nehmen. Außerdem nimmt RSA ECAT nun bessere Priorisierungen der Bedrohungen vor: Mithilfe eines neu vorgestellten Risiko-Bewertungs-Algorithmus mit hochentwickelten Lernfähigkeiten erkennt das System Bedrohungen schneller und bewertet sie anhand einer breiteren Auswahl an Kategorien schädlicher Verhaltensweisen. RSA ECAT findet und blockiert Malware, die von anderen Lösungen nicht entdeckt wurde, indem die Software alle Dateien und Prozesse während der Laufzeit analysiert. So identifiziert RSA ECAT Malware auch dann, wenn keine Signatur vorhanden ist oder die Malware unbekannt ist. RSA ECAT 4.1 wird im dritten Quartal 2015 verfügbar sein.

„Cyberkriminelle werden immer kreativer und finden ständig neue Möglichkeiten, in IT-Netzwerke einzudringen. Signatur-basierte Anti-Viren-Software verleitet Organisationen dazu, sich in falscher Sicherheit zu wiegen – denn unbekannte Malware für die es keine Signatur gibt,erkennt diese einfach nicht. Wird RSA ECAT in Kombination mit dem RSA Security Analytics Operation-Center eingesetzt, können Sicherheitsanalysten jederzeit beobachten, was im Netzwerk zwischen allen Endpunkten und der Cloud vor sich geht und die angemessenen Gegenschritte einleiten.“ betont Ralf Kaltenbach, Regional Director, RSA Deutschland.

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