Innovationsprojekt zur Cyber Security

EU-Projekt zur IoT-Sicherheit fällt unter die Leitung von Fujitsu

| Redakteur: Regina Willmeroth

Das EU-Projekt „Protecting Digital Industries“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Fujitsu und anderen weltweit führenden Unternehmen von IoT Services und Cyber Security. Es soll die nächste Generation an dynamischen, dezentralisierten IoT-Systemen sicher machen
Das EU-Projekt „Protecting Digital Industries“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Fujitsu und anderen weltweit führenden Unternehmen von IoT Services und Cyber Security. Es soll die nächste Generation an dynamischen, dezentralisierten IoT-Systemen sicher machen (© Sapsiwai - stock.adobe.com)

Mit dem neuen von der EU finanzierten Innovationsprojekt „Protecting Digital Industries“ zur Sicherheit für das Internet der Dinge möchten die Regierungen die digitale Welt sicherer machen. Das Projekt läuft von Januar 2018 bis Dezember 2020 und wird von dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 finanziert. Die Leitung des Projektes übernimmt Fujitsu.

Indem es automatisiertes Risikomanagement von IoT-Systemen in Automotive-, Produktions-, Gesundheits- und weiteren kritischen Infrastrukturen ermöglicht, befasst sich das europäische Projekt mit den Herausforderungen, die bei der Diagnose und beim Verringern von Sicherheitsrisiken auftauchen. Insbesondere am Rande von Netzwerken; also dort, wo viele und unübersichtliche Richtlinien bezüglich IoT-Geräten eine neue Herangehensweise erfordern, die auf Automatisierung und Künstlicher Intelligenz basiert, will das Projekt ansetzen.

Fujitsu arbeitet im Rahmen des Horizon 2020-Programms mit 13 anderen Partnern aus neun EU-Staaten zusammen, um Lösungen gegen schädliches Verhalten von Systemen und Robotern zu entwickeln. Das erklärte Ziel ist es dabei, das allgemeine Schutzniveau für die Industrie, die Verbraucher und die Gesellschaft als Ganzes deutlich anzuheben.

Höhere Sicherheit der IoT Services als oberstes Ziel

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von Fujitsu und anderen weltweit führenden Unternehmen von IoT Services und Cyber Security. Es soll die nächste Generation an dynamischen, dezentralisierten IoT-Systemen sicher machen. Forschungspartner entwickeln zu diesem Zweck eine ganze Bandbreite an offenen, skalierbaren, datengesteuerten Sicherheitsservices für Endgeräte rund um das Konzept von vorausschauender IoT-Sicherheit.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Big Data soll das Sicherheitsverhalten von IoT-Objekten vorweggenommen und realistische Industrie 4.0 Anwendungsszenarien entwickelt werden. Die Lösungen und Empfehlungen, die diesem Projekt entspringen, sollen es IoT-Plattformanbietern, IoT-Lösungsintegratoren und IoT-Geräteherstellern ermöglichen, sichere Produkte und Services anzubieten, die sowohl den bereits bestehenden als auch den zukünftigen Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Aufgrund seiner führenden Position hinsichtlich IoT erlangte Fujitsu die technische Leitung des von der EU finanzierten Projekts . Ausschlaggebend dafür waren die Industrie 4.0 Aktivitäten des Unternehmens sowie das neue Industrie 4.0 Kompetenzzentrum in München. In diesem bündeln sich Fujitsus industrielles IoT-Know-how, die IoT-Plattform, Gerätemanagement und -dienste sowie praktische Produktionserfahrungen. Mit ca. 300 Experten in Europa sowie zusätzlichen Fachkräften in Japan gehört Fujitsu zu einem der größten europäischen Kompetenzzentren für Digitalisierungsprozesse.

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