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Fundgrube für Spammer und Stalker Facebook veröffentlicht versehentlich 400 Millionen E-Mail-Adressen

| Redakteur: Stephan Augsten

Für mindestens eine halbe Stunde waren heute Morgen die E-Mail-Adressen aller rund 400 Millionen Facebook-Nutzer öffentlich sichtbar. Wie dem Techblog Gawker.com zu entnehmen ist, konnte ein alarmierter Facebook-Nutzer noch nicht einmal seine E-Mail-Adresse löschen. Zahlreiche User taten in Echtzeit Ihrem Unmut kund – via Microblogging und Social Networking.

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Social Networks sind eine wahre Fundgrube für Datensammler, wenn man nicht seine persönlichen Daten sperrt. Doch selbst umsichtige Facebook-Nutzer können sich der Sicherheit ihrer Daten nicht sicher sein, wie eine aktuelle Datenpanne beweist.

Die E-Mail-Adressen sämtlicher Facebook-Nutzer standen heute früh für mindestens 30 Minuten quasi jedem Datensammler öffentlich zur Verfügung. Der Techblog Gawker.com hat einige Beschwerden über die heutige Facebook-Datenpanne gesammelt und in Form von Zitaten und Screenshots veröffentlicht.

Ein Blogger schrieb: „Ich kann es verdammt nochmal nicht glauben. Jedermanns E-Mail-Adresse ist der Öffentlichkeit seit etwa 30 Minuten zugänglich. Ich wollte meine E-Mail-Adresse über meinen Account löschen […]. Doch ich konnte nicht […] Wann lernt [Facebook] es endlich?!“ Etwa eine halbe Stunde später gab der Blogger Entwarnung. nachdem seine E-Mail-Adresse nicht mehr einsehbar war. Dies traf allerdings nicht auf alle E-Mail-Adressen zu, die er stichprobenartig überprüft hatte.

Eine genaue Zeitangabe zur Datenpanne ist folglich nicht möglich. Ebenso bleibt nur zu vermuten, ob Spammer oder andere Datensammler von der Facebook-Panne profitieren konnten.

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