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Bomgar 14.2 mit Routing- und Scheduling-Funktionen Fernwartungssoftware verbessert Kontrolle von Support-Workflows

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Remote-Support-Lösung Bomgar erhielt in der aktuellen Version 14.2 Funktionen für das Daten-Routing und die Zeitablaufsteuerung (Scheduling), die Administratoren eine bessere Steuerung von Arbeitsprozessen innerhalb der Support-Abteilung ermöglichen sollen.

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„Multi-Team Jump Client Access“ erlaubt Administratoren die Zuweisung von Rechten an Teams, um per Fernzugriff auf nicht gewartete IT-Systeme zuzugreifen.
„Multi-Team Jump Client Access“ erlaubt Administratoren die Zuweisung von Rechten an Teams, um per Fernzugriff auf nicht gewartete IT-Systeme zuzugreifen.
(Bild: Bomgar)

IT-Organisationen sollen mit der Fernwartungssoftware Bomgar 14.2 und deren Funktionserweiterungen wie „Multi-Team Jump Client Access“ und „Jump Client Access Schedule“ eine granulare Kontrolle darüber erhalten, welche Anwender auf welche Systeme zu welchen Zeiten zugreifen können.

„Multi-Team Jump Client Access“ erlaubt Administratoren die Zuweisung von Rechten an interne oder externe Teams, um per Fernzugriff auf nicht gewartete IT-Systeme zuzugreifen. Mit dem Feature „Jump Client Access Schedule“ können IT-Organisationen Tage und Zeiten festlegen, an denen interne IT-Mitarbeiter und externe Anbieter aus der Ferne auf verschiedene IT-Systeme zugreifen können.

So könnten Aktualisierungen per Fernzugriff beispielsweise für Drittanbieter auf die Abend- oder frühen Morgenstunden begrenzt werden, um die Geschäftsabläufe im Unternehmen nicht zu stören. Oder aber ein Support-Mitarbeiter (bzw. Hersteller) würde nur zeitlich begrenzten Zugriff erhalten, wenn er per Remote-Access-Funktionalität ein spezifisches Technikproblem von Endbenutzern, Servern oder Applikationen lösen muss.

Das Sicherheits-Feature „Rep Console Device Verification“ soll Unternehmen die Kontrolle darüber verschaffen, welche Mitarbeiterkonsolen eingesetzt werden. Administratoren könnten festlegen, welche Support-Mitarbeiter über welche Endgeräte externen Zugriff auf IT-Systeme haben. So könnte internen Support-Mitarbeitern der Fernzugriff über ein firmeneigenes iPad erlaubt sein, nicht aber über das eigene Android-Smartphone. Drittanbietern könnte der Bomgar-Zugriff nur vom Firmennetz aus möglich sein, nicht aber von zu Hause oder aus einem Internet-Café.

Bomgar 14.2 unterstützt Wake on LAN, was Technikern den Start und Support von Rechnern aus der Ferne ermöglichen könne, selbst wenn diese ausgeschaltet seien oder sich im Stand-by-Modus befänden. Durch die Übertragung von WOL-Paketen an einen Jump Client von Bomgar würden sich Computer für Remote-Support-Dienste hochfahren lassen, sodass IT-Mitarbeiter gleich mehrere Rechner in verschiedenen Szenarien supporten könnten.

Mit Funktionen „Remote Registry Editor“ und „System Information Actions“ seien Support-Techniker in der Lage, einen Rechner im Hintergrund zu warten, ohne dass betroffene Endbenutzer ihre Arbeiten unterbrechen müssten.

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