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Neue Lösungen und Dienste im Connected-Security-Portfolio von Dell Festplatten-Verschlüsselung, Alarmsystem und App-VPN

| Redakteur: Stephan Augsten

Dell hat auf dem hauseigenen Enterprise Forum EMEA neue Lösungen und Dienste für das sogenannte Connected-Security-Portfolio vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen ein Managed Service für Advanced Endpoint Threat Detection (AETD) und ein Hardware Crypto Accelerator, der die Selbstverschlüsselung von Festplatten ermöglicht.

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Neue Lösungen und Services von Dell sollen für mehr Sicherheit sorgen.
Neue Lösungen und Services von Dell sollen für mehr Sicherheit sorgen.
(Bild: © BLACK ME - Fotolia)

Ein neuer Managed Service für Advanced Endpoint Threat Detection (AETD) erweitert das Dienstleistungsangebot von Dell SecureWorks. Durch ständige Verfügbarkeit soll der Service Unternehmen frühestmöglich alarmieren, wenn auf ihren Endpunkten eine Gefahr lauert. Speziell dafür geschulte Dell-Experten analysieren den Schweregrad krimineller Aktivitäten und melden kritische Bedrohungen unverzüglich weiter.

Dell kann nach eigenen Angaben exakt aufzeigen, wie der Endpunkt verseucht wurde. Dadurch sei es häufig möglich, das befallene System zu patchen, anstatt es mit einer Sicherung wiederherzustellen und auf den neuesten Stand zu bringen (Re-Imaging). Im Rahmen des „Full Managed Service“ aktualisiert Dell regelmäßig die Sicherheitsintelligenz der Analyse-Software und überwacht laufend die Verfügbarkeit des Sicherheitssystems.

Dell hat außerdem die Lösung „Secure Mobile Access“ (SMA) dahingehend aktualisiert, dass sich bei Bedarf nur ausgewählte mobile Apps via SSL-VPN mit dem Firmennetzwerk verbinden. Damit ist sichergestellt, dass nur registrierte, vertrauenswürdige Apps auf geschäftliche Daten und Ressourcen zugreifen können. Private Apps, die Schadsoftware einschleusen oder unnötig Bandbreite beanspruchen könnten, werden hingegen abgewiesen.

Mit SMA lässt sich also sicherstellen, dass die Mitarbeiter bestehende Richtlinien zur Nutzung mobiler Devices befolgen. Die Lösung unterstützt laut Dell jede mobile App und jeden Sicherheitscontainer, ohne dass dafür Modifikationen, ein „Wrapping“ der Anwendungen oder Werkzeuge eines Software Development Kit nötig wären.

Hardware Crypto Accelerator

Das „Dell Data Protection“-Portfolio von Dell wird derweil um den Hardware Crypto Accelerator (HCA) erweitert. Die Lösung macht aus bestimmten Festplatten selbstverschlüsselnde Disks. Unterstützt werden ausgewählte Latitude-Notebooks, OptiPlex-Desktops und Precision-Workstations.

Die Selbstverschlüsselung soll sich nicht negativ auf die Performance der Festplatten auswirken, die Lesegeschwindigkeit liegt bei drei Gigabit pro Sekunde. Die Verschlüsselung wurde nach Stufe drei des FIPS-140-2-Standard zertifiziert. Der neue Beschleuniger ist mit den Dell-Data-Protection-Lösungen verbunden.

Administratoren können dementsprechend ein Richtlinien-Set über sämtliche Geräte hinweg anwenden. Kommt der HCA gemeinsam mit dem Trusted Platform Module (TPM) zum Einsatz, wird der Verschlüsselungs-Code losgelöst von der Festplatte und dem HCA vorgehalten. Sollte die HDD aus ihrem System entfernt werden, sind die gespeicherten Daten damit automatisch unverwendbar.

Verfügbarkeiten

Der Dell Data Protection Hardware Crypto Accelerator ist ab sofort verfügbar. AETD-Service soll in der EMEA-Region gegen Ende des zweiten Quartals 2014 erhältlich sein, die aktualisierte Version von Secure Mobile Access steht laut Dell ab der Jahresmitte zur Verfügung.

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