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Biometrische Identifikation mit Dermalog LF1 Fingerabdruck versus Passwort

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Peter Schmitz

Werden Fingerabdruck-Scanner Passwörter und PIN-Nummern ersetzen? Beim Hersteller Dermalog aus Hamburg geht man davon aus und verweist auf Referenzprojekte in Brasilien und Nigeria.

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Der LF1 ist laut Hersteller ein Fingerabdruck-Scanner für das mobile Zeitalter.
Der LF1 ist laut Hersteller ein Fingerabdruck-Scanner für das mobile Zeitalter.
(Bild: Dermalog)

Der erste Eindruck: ein kleines Zippo-Feuerzeug mit Kabel dran und LED-Blinklichtern. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter der laut Hersteller Dermalog „kleinste optische Fingerabdruck-Scanner“.

Mini-Scanner für die mobile Welt

Der Dermalog LF1 Fingerabdruck-Scanner hat die Abmessungen 29 mal 43 mal 14 Millimeter und wiegt 19 Gramm. Das Aufnahmefenster für Fingerabdrücke misst 13 mal 17 Millimeter. Vor Betrug bei der Identifizierung schützt darüber hinaus die „Lebenderkennung“, die nach Herstellerangaben gefälschte oder Plastikfinger automatisch erkennt.

Konzipiert wurde das Scanner beispielsweise zur mobilen biometrischen Identifikation für E-Pässe oder E-Ausweise und zur Integration in Zugangs-Kontrollsysteme, Geldautomaten und Bezahlterminals. Die selbstentwickelte Software kommt mit Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android zurecht.

Erste Projekte

In einem Projekt in Brasilien wird mit dem Gerät bereits Geldabheben und Bezahlen per Fingerabdruck ermöglicht. Zudem arbeitet Dermalog mit Banken in Nigeria zusammen, bei denen nach der Fingerabdruck-Identifikation und -Autorisierung Passwörter und PIN-Nummern am Geldautomaten oder an der Supermarktkasse überflüssig werden sollen.

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