Suchen

Software-Risikomanagement Flexera übernimmt Security-Spezialisten Secunia

Redakteur: Franz Graser

Flexera Software, Hersteller von Systemen zum Software-Lizenzmanagement, hat mit Secunia einen Anbieter von Vulnerability-Management-Software übernommen. Dessen Lösungen helfen, Schwachstellen in der Software-Infrastruktur zu finden.

Firmen zum Thema

Für Peter Colsted, Chef von Secunia Software, ist es Teil eines „natürlichen Wachstumsprozesses“, Teil von Flexera Software zu sein.
Für Peter Colsted, Chef von Secunia Software, ist es Teil eines „natürlichen Wachstumsprozesses“, Teil von Flexera Software zu sein.
(Bild: Secunia)

Cyberkriminelle nutzen Sicherheitslücken in der Software, um in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens einzudringen. Dabei verwenden sie populäre unerlaubte Toolkits, um Maschinen zu infizieren und schädliche Aktionen auszuführen.

Eine nachweisliche Verletzung der Cyber Security kostet Unternehmen in der Regel zwischen 2,5 Millionen bis 5 Millionen US-Dollar. Verstöße wie die Hackerangriffe auf JPMorgan, Home Depot, Sony und Best Buy können jedoch auch einen Schaden von mehreren hundert Millionen verursachen – ganz zu schweigen vom Reputationsverlust.

Die Systeme von Secunia helfen den IT-Sicherheitsteams, Software-Schwachstellen zu identifizieren, zu bewerten und zu beheben. Dazu gehören der Corporate Software Inspector sowie der Vulnerability Intelligence Manager.

Die erstgenannte Lösung gibt den IT-Beauftragten in den Unternehmen einen plattform-übergreifenden Überblick von Software-Schwachstellen und ermöglicht ihnen, Patches kostengünstig zu entwickeln und zu implementieren. Der Vulnerability Intelligence Manager gibt den IT-Abteilungen präzise Informationen, die ein internes Research-Team prüft und bewertet. Entdeckte Verwundbarkeiten werden in Echtzeit gemeldet und von Reports begleitet.

Flexera spricht im Zusammenhang der Übernahme von „hohen Synergieeffekten“. Dadurch werde die Verknüpfung von Software-Assetmanagement und Cyber-Security deutlich. Beide Bereiche erforderten als Grundlage die genaue und kontinuierliche Inventarisierung von Software Assets innerhalb eines Unternehmens. Beide Aufgaben werden jedoch in den meisten Unternehmen von unterschiedlichen Teams erfüllt.

Unternehmen können Erkenntnisse aus dem Assetmanagement mit Daten über Schwachstellen kombinieren und so schneller auf die dringlichsten Bedrohungen reagieren. Darüber hinaus profitieren andere IT-Bereiche von dem Erfolg und dem hohem Reifegrad der Lizenzverwaltungssoftware sowie der Assetmanagement-Prozesse.

„Teil von Flexera Software zu sein, ist für uns der nächste Schritt in einem natürlichen Wachstumsprozess – sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für unsere Kunden und Partner“, sagt Peter Colsted, Secunia CEO. „Die Synergien, die aus dieser Übernahme entstehen, erlauben es Unternehmen, das Thema Cyber-Security aktiv anzugehen und sie als einen Kernbestandteil ihrer Prozesse anzusehen.“

(ID:43606020)