Neues Business-Portfolio von Avast Flexible Antivirus-Lösungen bis zu 1.000 PCs

Redakteur: Stephan Augsten

Im privaten Umfeld ist die Antivirus-Engine von Avast Software weit verbreitet. Mit einer neuen Generation von Business-Lösungen will der tschechische Sicherheitsspezialist auch in Unternehmen weiter Fuß fassen. Wert wurde vor allem auf die einfache Administration gelegt.

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Avast Antivirus bietet eine neue Administrations-Konsole für kleine Unternehmen.
Avast Antivirus bietet eine neue Administrations-Konsole für kleine Unternehmen.
(Avast)

Avast Software bietet für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Enterprise-Kunden künftig jeweils zwei Versionen mit unterschiedlichem Funktionsumfang an. Mit avast! Enterprise Administration und avast! Small Office Administration kommen dabei zwei zentrale Management-Konsolen zum Einsatz.

Für kleinere Firmen mit bis zu 200 Computern in einem einzelnen lokalen Netzwerk eignet sich die Konsole Konsole avast! Small Office Administration. Um die Sicherheitsumgebung zu verwalten, wird ein Silverlight-fähiger Browser vorausgesetzt. Im Gegenzug funktioniert die Lösung unabhängig davon, ob ein Microsoft IIS- oder SQL-Server installiert ist. Die Konfiguration erfolgt bei Bedarf bis auf Benutzer-Ebene.

Komplexe Netzwerke mit bis zu 1.000 Rechnern lassen sich hingegen besser mit der avast! Enterprise Administration verwalten. Der Nachfolger der avast! ADMN Enterprise Console bietet nun eine grafische Benutzeroberfläche, um die Konfiguration zu vereinfachen. Darüber hinaus sorgt eine integrierte Datenverkehr-Optimierung für eine geringere Netzwerk-Last.

Gemeinsamer Leistungsumfang

Alle vier Produkte basieren auf der neuesten Avast-Engine (Version 7). Unterstützt wird diese durch das Sensornetz CommunityIQ, das neue Bedrohungen anhand anonymisierter Benutzer-Statistiken erkennt. Um einen zeitnahen Schutz vor neu identifizierten Bedrohungen zu ermöglichen, erhalten die Benutzer bei aktiver Internet-Verbindung neben regulären Aktualisierungen nun auch Stream-Updates aus der Virenlabor-Cloud von Avast.

Wie die kostenpflichtigen Heimversionen von Avast verfügen auch die Business-Suiten über eine Sandbox. Nutzer haben somit die Möglichkeit, potenziell unsichere Applikationen in einer geschützten, virtualisierten Umgebung auszuführen. Mit SafeZone können die Anwender bei Web-Aktivitäten wie dem Online-Banking außerdem eine besonders geschützte Umgebung verwenden.

Mit FileRep und WebRep stehen darüber hinaus zwei Reputationsdienste zur Verfügung, um bekannte, vertrauenswürdige Dateien und Webseiten zu erkennen und potenzielle Bedrohungen zu blocken. Das Browser-Plugin WebRep erkennt darüber hinaus Phishing-Seiten und gefälschte bzw. manipulierte SSL-Zertifikate. Benutzer können außerdem dabei helfen, die Vertrauenswürdigkeit von Webseiten zu bewerten.

Separater Leistungsumfang

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können zwischen den Antivirus-Produkten „Endpoint Protection“ und „Endpoint Protection Plus“ wählen. Neben den bereits erwähnten Funktionen bietet die Plus-Version zusätzlich eine Firewall sowie Anti-Spam und Server-Schutz.

Die Enterprise-Version Endpoint Protection Suite bietet in etwa den gleichen Leitungsumfang wie die kleine KMU-Version, schützt aber wie erwähnt auch komplexe Netzwerke inklusive installierter Dateiserver. Auch hier gibt es eine Plus-Variante, die ferner mit einem Schutz für E-Mail-Server und einer Firewall für Rechner außerhalb des Büros aufwartet.

Die Business-Produkte von Avast sind im Avast Online-Shop und über das weltweite Vertriebspartner-Netzwerk des Antivirus-Spezialisten erhältlich.

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