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Security and Privacy by Design Forschungszentrum für IT-Sicherheit und Datenschutz nimmt Arbeit auf

| Redakteur: Stephan Augsten

Die Technische Universität Darmstadt will die Forschung mit dem neuen IT-Sicherheitszentrum „European Center for Security and Privacy by Design – EC Spride“ vorantreiben. Deshalb wurde kurzerhand das Claude-Shannon-Nachwuchsprogramm aus der Taufe gehoben. Finanzielle Unterstützung gibt es seitens des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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Die TU Darmstadt will IT-Lösungen von Grund auf sicher machen.
Die TU Darmstadt will IT-Lösungen von Grund auf sicher machen.

An der Technischen Universität (TU) Darmstadt hat das Kompetenzzentrum EC SPRIDE (European Center for Security and Privacy by Design) seine Arbeit aufgenommen. Erste Maßnahme ist der Aufbau des sogenannten Claude-Shannon-Nachwuchsprogramms, das Forschergruppen näher an den Fachbereich der IT-Sicherheit heranbringen soll.

Hilfestellung gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für den Zeitraum von vier Jahren mit einer Finanzspritze von acht Millionen Euro. "Mit dem neuen Kompetenzzentrum EC SPRIDE investieren wir nicht nur in den wissenschaftlichen Fortschritt, sondern auch in Deutschland als Standort für Spitzenforscher", unterstreicht Bundesforschungsministerin Annette Schavan.

Wie das Kürzel „SPRIDE“ nahelegt, sollen die Forscher lernen, Sicherheit und Datenschutz schon beim Entwurf von IT-Systemen einzuplanen. „Wir brauchen eine starke IT-Sicherheitsforschung in Deutschland“, so Schavan. „Dafür sind international die besten Köpfe gefragt“.

IT-Sicherheit von Beginn an

In Gruppen sollen die Forscher von Grund auf sichere IT-Lösungen entwickeln, die Betrug, Missbrauch, Sabotage und Ausspähung verhindern. „Dafür suchen wir ambitionierte Postdoktoranden, die ihre eigenen Fragestellungen entwickeln und verfolgen wollen“, erklärt Prof. Michael Waidner, geschäftsführender Direktor des EC SPRIDE, Informatik-Professor an der Technischen Universität und Leiter des ebenfalls in Darmstadt ansässigen Fraunhofer SIT.

Wer die Auswahlkriterien des Programms erfüllt, darf eine unabhängige Forschergruppe aufbauen und wird eng in den Fachbereich Informatik eingebunden. Auf diesem Weg sollen die Postdoktoranden die für eine Professur typische Arbeitsweise und die Verantwortung kennenlernen.

Bei der Entwicklung des Claude-Shannon-Nachwuchsgruppenprogramms hat sich die TU Darmstadt am Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft orientiert. Der US-amerikanische Mathematiker und Elektrotechniker Claude Shannon (1916-2001) gilt als Mitbegründer des digitalen Zeitalters und Pionier der Kryptographie.

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