IoT-Gefahrenabwehr

Fortinet erweitert Security Fabric fürs Internet der Dinge

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Phil Quade, Chief Information Security Officer von Fortinet.
Phil Quade, Chief Information Security Officer von Fortinet. (Bild: Fortinet)

Der Cybersecurity-Spezialist Fortinet erweitert seine Security Fabric, um Unternehmen künftig auch vor Bedrohungen aus dem Internet der Dinge (IoT) zu schützen.

Die Security Fabric soll dazu die nötige Sichtbarkeit, Integration, Kontrolle und Infrastrukturgröße bieten, um die durch schnelle Verbreitung von IoT-Geräten entstehenden komplexen Angriffsflächen zu verteidigen. „Kriminelle nehmen zunehmend die Milliarden von IoT-Geräten ins Visier, die mittlerweile online sind. Damit verwandeln sie das Internet der Dinge mehr und mehr in ein Internet der Bedrohungen. Unternehmen müssen daher Sicherheitslösungen einsetzen, die Infrastrukturen identifizieren, verstehen und vor dem riesigen Angriffspotenzial des IoT schützen können“, verdeutlicht Phil Quade, Chief Information Security Officer von Fortinet.

Schutz für kritische Infrastruktur

Als problematisch gilt vor allem das Fehlen grundlegender Sicherheits- und Managementfunktionen bei vielen IoT-Geräten. Herkömmlichen Einzel- oder Plattformlösungen fehlt laut Fortinet die Sichtbarkeit und umfassende Netzwerkintegration, um die IoT-Angriffsflächen zu erkennen. Durch die Implementierung einer Security Fabric werde kritische Infrastruktur vor dem Gefahrenpotenzial geschützt.

Die Cybersecurity-Experten weisen außerdem darauf hin, dass Unternehmen die folgenden drei strategischen Sicherheitsfunktionen ihres Netzwerks für den Schutz vor IoT-Angriffen im Auge behalten sollten:

Lernen: Für die Authentifizierung und Einstufung von IoT-Geräten, die Erstellung von Risikoprofilen und die daraus resultierende Klassifizierung der IoT-Geräte nach Vertrauenswürdigkeit muss ein Netzwerk absolute Sichtbarkeit bieten. Das Herzstück der Fortinet Security Fabric – FortiOS – bietet absolute Sichtbarkeit aller Sicherheitselemente und Netzwerkkomponenten. Das ermöglicht es der IT, IoT-Geräte und den zugehörigen Datenverkehr an kritischen Stellen in der Infrastruktur zu identifizieren und zu managen.

Segmentieren: Unternehmen müssen IoT-Geräte und die Kommunikation in Richtlinien-gesteuerte Gruppen unterteilen und jedem IoT-Risikoprofil grundlegende Berechtigungen zuweisen können. Mit Fortinets Internal Segmentation Firewall können Unternehmen ihre Netzwerke und Geräte intern segmentieren, um so für jeden Gerätetyp und dessen Anforderungen an den Netzwerkzugriff unterschiedliche Sicherheitsrichtlinien anzuwenden.

Schützen: Fortinets Security Fabric verfügt über die notwendigen Funktionen, um die Informationen aus IoT-Sicherheitsvorfällen und Bedrohungen zu korrelieren und so einheitlich und zeitgleich auf IoT-Angriffe zu reagieren. Außerdem können kompromittierte IoT-Geräte unter Quarantäne gestellt und aus mehreren Punkten im Netzwerk beseitigt werden, um Angriffe zu begrenzen und sicherzustellen, dass sie niemals bis zu kritischen IT-Systemen oder Unternehmensdaten vordringen können.

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