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Rechner kostenlos absichern und reinigen Freeware- und Open-Source-Tools für Malware-Schutz und Sicherheit

Autor / Redakteur: Peter Riedlberger / Peter Schmitz

Professionelle Software-Lösungen können extrem teuer sein. Andererseits gibt es zahlreiche Tools höchster Qualität, die kostenlos zur Verfügung stehen, sei es Open Source, seien es kostenlose Spezialtools kommerzieller Hersteller oder einfach von Einzelpersonen programmierte Freeware. Ehe man Ressourcen für kostspielige Software ausgibt, lohnt es sich in jedem Fall, einen Blick auf die Gratis-Lösungen zu werfen.

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Für gute Tools und praktische Hilfsprogramme muss man nicht immer viel Geld ausgeben. Viele der besten Programme gibt es als Open Source oder Freeware völlig kostenlos.
Für gute Tools und praktische Hilfsprogramme muss man nicht immer viel Geld ausgeben. Viele der besten Programme gibt es als Open Source oder Freeware völlig kostenlos.
(Bild: Malchev - Fotolia.com)

Rootkits, d.h. gut getarnte, im Hintergrund lauernde Malware-Programme, richten großen Schaden an – kontrollieren einzelne Kriminelle gewaltige Mengen an Rechnern, können sie großformatige Angriffe durchführen. Es liegt also im allgemeinen Interesse, diese Schädlinge auszurotten, und so gehört es zum guten Ton unter den großen Antivirusherstellern, Removal-Tools der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Im Großen und Ganzen vielleicht weniger gefährlich für die globale Netzwerkssicherheit, aber im Einzelfall extrem ärgerlich und lästig sind Erpressungstrojaner, die vom Benutzer eine Geldzahlung fordern. Auch für diese Art von Malware gibt es kostenlose Entfernungstools.

Doch Gratis-Software hilft nicht nur bei dem Reagieren auf Malware, sondern auch bei der Prävention. Zahlreiche Software-Standardprodukte lassen sich mit kostenlosen Tools aufpeppen und absichern, so natürlich auch das neueste Windows-Betriebssystem.

Auch für Chrome existieren etliche Erweiterungen, die die Sicherheit des Google-Browsers erhöhen, indem sie etwa Werbung (und damit potenziell Malware) blockieren oder die Privatsphäre schützen helfen.

Und natürlich hat jeder Administrator sein eigenes Toolkit aus kleinen Freeware-Tools, die ihm seine alltägliche Arbeit überhaupt erst möglich machen. Trotzdem sollte man die Augen offen halten und sich ansehen, was für Tools andere Administratoren – und Security-Insider! – kennen: Oft gibt es die maßgeschneiderte Lösung für ein Problem längst, und man kennt sie nur nicht.

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