„PC on a stick” als Schlüssel für erfolgreiche dezentrale Arbeit Geschützter Bereich – sichere Arbeit im Home Office

Autor / Redakteur: Nick Banks, Imation / Stephan Augsten

Viele Unternehmen ermöglichen ihren Angestellten das Arbeiten von unterwegs, indem sie sie mit Laptops ausstatten. Sicherer und vor allem weitaus mobiler ist jedoch ein USB-Stick, aud dem der gesamte virtuelle Arbeitsbereich mit geführt werden kann.

Firma zum Thema

Mit dem PC auf dem Stick hat man den geschützten Arbeitsbereich immer dabei.
Mit dem PC auf dem Stick hat man den geschützten Arbeitsbereich immer dabei.
(Bild: Andrea Danti - Fotolia.com)

Viele kleinere und mittlere Unternehmen würde Ihren Angestellten gerne ein dezentrales Arbeiten ermöglichen. Die Gründe dafür sind vielfältig, sei es die Flexibilität von wo aus gearbeitet wird, sei es eine höhere Effizienz, gesteigerte Produktivität oder Kosteneinsparungen.

Die wahrscheinlichste Form hierbei ist das Home-Office, das eine Reihe von Vorteilen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bietet. Zum einen kann es darum gehen, einem viel reisenden Vertriebsteam einen Ausgleich zu gewähren, überlastete Mitarbeiter zu entlasten oder für Talente attraktiv zu sein. Es kann sich aber auch um einen Aspekt des Wachstums handeln, beispielsweise, wenn ein Unternehmen in neue Märkte expandiert.

Entscheidend ist aber in jedem Fall, Mitarbeiter technologisch so auszurüsten, dass sie produktiv sind und sich als vollwertiges Mitglied der Organisation fühlen, für die sie tätig sind. Diese Technologie muss jedoch mit den Anforderungen der IT und der Geschäftsleitung an Datensicherheit einhergehen.

Produktiv im Home Office

Trotz der Vorteile des Heimbüros ist ein Mitarbeiter dort zunächst von seinen Kollegen getrennt und muss sich darauf verlassen können, digital in Verbindung zu bleiben. Das hat großen Einfluss auf die Kommunikation und betrifft unter anderem die Fähigkeit, Ideen zu testen und sich mit anderen auszutauschen.

Die positiven Effekte des sozialen Austauschs spielen eine besondere Rolle bei der Mitarbeiterzufriedenheit, der Loyalität und der Produktivität. Diese Punkte müssen berücksichtigt werden, wenn Prozesse des dezentralen Arbeitens und die dazugehörige Technologie implementiert werden.

Daher ist es wichtig, dass ein Mitarbeiter im Home Office über die unterschiedlichsten Kanäle mit seinen Kollegen kommunizieren kann. Dazu gehören Webkonferenzen, Video-Chats, Shared-Desktops, um nur einige zu nennen. Selbstverständlich müssen Mitarbeiter mit Heimarbeitsplätzen über gut ausgebildete IT-Fähigkeiten verfügen aber auch in die Lage versetzt werden, einen sicheren Zugang zu so vielen Anwendungen wie möglich zu haben.

Mobiler Arbeitsplatz verspricht Leistung wie im Büro

Lösungen wie “Windows to Go” erfahren zunehmende Aufmerksamkeit, wenn es um das Thema dezentrales Arbeiten und Home Office geht. Dieser Ansatz wird mittlerweile über Windows 8 Enterprise für Unternehmen und Behörden angeboten.

Dabei liegt einer der Vorteile darin, dass Mitarbeiter nicht mehr mit Laptops ausgestattet werden müssen, sondern mit einem sicheren USB-Stick, der den Windows Desktop aus dem Büro über jeden PC starten kann. Dadurch können Mitarbeiter ihre eigenen Geräte verwenden und haben einen geschützten Zugang zu allen Anwendungen, wie über den PC im Büro.

Hardware-Ressourcen statt Bandbreite nutzen

Die Lösung IronKey Workspace ist ein Beispiel zur Umsetzung dieses Ansatzes. Im Gegensatz zu virtuellen Lösungen oder Fernzugang bietet der Workspace die volle Abschirmung des verwendeten Gerätes. Dokumente, die erzeugt werden oder sich bereits auf dem Stick befinden, werden nur auf dem USB-Stick gespeichert.

Gleichzeitig stehen die Hardware-Ressourcen des verwendeten Computers so zur Verfügung, als wenn das Betriebssystem über dieses Gerät genützt würde. Das bedeutet zum Beispiel, dass Funktionen wie Ton, Mikrophon oder Kamera für Tele-Konferenzen verfügbar sind und der Mitarbeiter nicht das private Telefon einsetzen muss. Weiterhin bedeutet es eine gut grafische Wiedergabe und Bildschirmnutzung ohne Scrollen sowie volle Auflösung von angezeigten Dokumenten.

Grafik-Tools zum Skizzieren und Teilen von Ideen können ebenso einfach genutzt werden wie der gesamte Arbeitsspeicher und damit eine Vielzahl von Anwendungen, die sogar schneller laufen als über einen virtuellen Zugang. Darüber hinaus lassen sich auch Anwendungen lokal installieren und nutzen, ohne dass die private Internetverbindung permanent eingeschaltet ist.

Die genannten Funktionen von Windows to Go betreffen dann auch den Kern des dezentralen bzw. Arbeitens von zu Hause: produktiv zu bleiben. Während online-Lösungen zwar die Sicherheitsbedürfnisse einer IT-Abteilung erfüllen, hat der Nutzer über die Sicherheit hinaus auch andere Bedürfnisse.

Die Kombination von Vertrautheit mit der Arbeitsumgebung, Einfachheit der Anwendung und dem Bewußtsein, das Sicherheitsaspekte berücksichtigt sind, führt zu einem optimalen Arbeitsumfeld im Home Office und damit zur Zufriedenheit, Motivation und Produktivität des Mitarbeiters. Windows to Go und entsprechende Umsetzungen wie bei IronKey zeigen daher, wie technische und soziale Aspekte modernen Arbeitens sinnvoll miteinander vernetzt werden können.

Über den Autor

Nick Banks ist Vice President EMEA bei Imation Mobile Security.

(ID:42219034)