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Security-Experte Trend Micro warnt vor Meeting-Invite-Spam Google-Kalender wird für Spam-Attacken missbraucht

| Redakteur: Florian Karlstetter

Trend Micro hat vor einer neuen Methode gewarnt, mit der Spammer die automatische Blockade gebräuchlicher Spam-Filter umgehen. So wird neuerdings das Kalendersystem von Google als Verbreitungsmechanismus missbraucht, indem gefälschte Einladungen für fiktive Netmeetings verschickt werden.

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Spammer finden immer wieder neue Methoden, um unerwünschte Post an den Mann zu bringen.
Spammer finden immer wieder neue Methoden, um unerwünschte Post an den Mann zu bringen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei dem von Trend Micro als „Meeting-Invite-Spam“ genannten Verfahren handelt es sich offenbar um eine neue Art des Spammings. So sind E-Mails aufgetaucht, die sich als Einladungen für Meetings tarnen. Die Invite-Mails sind personalisiert und enthalten für jeden Empfänger einen angepassten Link.

Herkömmliche Spam-Filter erkennen die neuen Angriffe nach Angaben von Trend Micro nur mit geringer Wahrscheinlichkeit. Sie seien nämlich vor allem für die automatische Blockade von Attachment- sowie Image-Spam konzipiert.

„Mit großer Wahrscheinlichkeit kommt diese Verbreitungsmethode auch für anderen Spam zum Einsatz, wie zum Beispiel ‚Pump and Dump‘ oder Links zu Web Threats“, glaubt Jamz Yaneza, Research Project Manager bei Trend Micro. Seiner Einschätzung nach werden Werkzeuge wie Google Kalender künftig zunehmend zur Verbreitung gefährlicher Links und den Diebstahl sensibler Informationen missbraucht.

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