Buchbesprechung: Linux Hochverfügbarkeit – Galileo Computing Hochverfügbare Server und Cluster mit Linux

Redakteur: Peter Schmitz

Viele Unternehmen setzen beim Thema Hochverfügbarkeit auf das Open Source Betriebssystem Linux, wozu man zwar im Web viele Informationen finden kann, aber gute Fachliteratur zu dem komplexen Thema ist dünn gesät. Wir stellen Ihnen deshalb das Buch „Linux Hochverfügbarkeit - Einsatzszenarien und Praxislösungen“ des Linux-Experten Oliver Liebel von Galileo Press vor und haben dazu auch eine umfangreichen Leseprobe für Sie vorbereitet.

Linux Hochverfügbarkeit - Einsatzszenarien und Praxislösungen von Galileo Computing zeigt Linux-Admins im Unternehmen alles was sie über lokale HA-Server und Cluster wissen müssen.
Linux Hochverfügbarkeit - Einsatzszenarien und Praxislösungen von Galileo Computing zeigt Linux-Admins im Unternehmen alles was sie über lokale HA-Server und Cluster wissen müssen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Web- und Datenbankserver die als Basis für geschäftskritische Anwendungen dienen müssen zu nahezu 100% immer verfügbar sein, aber kaum ein Admin kennt sich mit allen Eventualitäten und Problemen aus, die beim Einsatz eines solchen Hochverfügbarkeits-Systems entstehen.

In seinem Buch „Linux Hochverfügbarkeit - Einsatzszenarien und Praxislösungen“ aus dem Galileo Press Velag erklärt Linux-Experte Oliver Liebel deshalb detailliert, wie Hochverfügbarkeit genau funktioniert, wie man HA auf lokaler und auf Netzwerkebene realisiert, wie man Speichersysteme im Cluster verwaltet, was es bei Virtualisierung zu beachten gilt und wie man dazu auch noch eine sinnvolle Backup und Recovery-Strategie implementiert.

Im nur 9 Seiten starken Kapitel 1 erklärt Liebel zunächst die wichtigsten Begriffe rund um Hochverfügbarkeit und Redundanz und liefert so quasi das theoretische Grundwissen für den Rest des Buches.

Lokale Hochverfügbarkeit

Im stolze 140 Seiten starken Kapitel 2 widmet sich der Autor dann der lokalen Hochverfügbarkeit. Liebel beschreibt dazu Überlegungen zu den wichtigsten Hardwarefragen, zeigt, wie man das notwendige Monitoring einrichtet und erklärt anhand praxisnaher Beispiele RAID-Speicherkonfigurationen und Speichervirtualisierung mit dem Logical Volume Manager (LVM).

Seite 2: Hochverfügbarkeit im Netzwerk und Leseprobe

Hochverfügbarkeit im Netzwerk

Richtig zur Sache geht es dann im Kapitel 3. Auf über 200 Seiten erklärt der Autor alles Wissenswerte rund um ausfallsichere Server-Cluster. Oliver Liebel beginnt zunächst mit einer ausführlichen Einleitung über die theoretischen Grundlagen von Clustering und den verschiedenen Typen (Active/Active, Active/Passive etc. und beschreibt nicht nur die Funktionsweise, sondern auch deren Vor- und Nachteile.

Weiter geht es dann mit einem kurzen Blick auf das Thema Synchronisation, Clustering-Software udn Cluster-Kommunikation, inklusive praktischer Beispiele und Anleitungen. Der Erstkonfiguration der Cluster-Regeln wird dann ebenso Aufmerksamkeit geschenkt, wie dem Management der Cluster-Ressourcen, der Replikation und den Cluster-Dateisystemen.

Virtualisierung im Cluster

Damit ist das Buch schon beinahe am Ende angelangt, aber dem heute unverzichtbaren Thema Virtualisierugn widmet der Autor dann doch noch knapp 30 Seiten. Hier beschreibt Liebel das Setup und die Live-Migration von Xen- und KVM-Ressourcen im Cluster und bringt dabei wichtige Praxisbeispiele.

Backup und Disaster Recovery

Im mit nur 13 Seiten vielleicht etwas kurz geratenen 5. und letzten Kapitel des Buches spricht der Autor dann noch einmal kurz das Thema Backup und Disaster Recovery und die Besonderheiten für Cluster an. Die strukturierte Darstellung der Sicherungskonzepte nach dem „Wie-Wann-Was-Wohin“ Schema macht es dabei auch Einsteigern in das Thema leicht sich zumindest grundlegend zurechtzufinden.

Fazit und Leseprobe

„Linux Hochverfügbarkeit“ von Oliver Liebel aus dem Galileo Press Verlag (ISBN: 978-3-8362-1339-4) ist mit 454 Seiten für nur 49,90 Euro ein wirklich lohnenswertes Buch für Linux-Admins im Unternehmen. Der Autor beschreibt unterhaltsam und trotzdem sehr informativ viele Details zum Aufbau lokaler oder Netzwerkbasierter Hochverfügbarkeits-Systeme und spart nicht mit Praxisbeispielen.

Damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, ob das Buch Ihren Ansprüchen entspricht, haben wir für unsere registrierten Leser exklusiv eine kostenlose, über 170 Seiten starke Leseprobe des Buchs, inklusive der kompletten Kapitel 1 und 2 vorbereitet.

Leseprobe zu „Linux Hochverfügbarkeit“.

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Jetzt kostenlos reinschnuppern!

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