Watson for Cyber Security verlässt Forschungsphase

IBM Watson hilft bei Cyber-Sicherheit

| Redakteur: Peter Schmitz

IBM Watson for Cyber Security hilft Analysten durch den Einsatz von maschinellem Lernen und natürlicher Sprachverarbeitung, Cyber Security-Daten zu verstehen und daraus Schlüsse zu ziehen.
IBM Watson for Cyber Security hilft Analysten durch den Einsatz von maschinellem Lernen und natürlicher Sprachverarbeitung, Cyber Security-Daten zu verstehen und daraus Schlüsse zu ziehen. (Bild: IBM)

IBM startet das Watson for Cyber Security Beta-Programm. Mit dabei sind weltweit fast 40 Organisationen der Fortune 500 Unternehmen die zu den ersten gehören, die Watsons Fähigkeiten im Kampf gegen Cyberkriminalität testen. Damit macht IBM Watson for Cyber Security den Schritt von der Forschungsphase in die reale IT-Welt.

Laut einer Studie des IBM Institute for Business Value wird sich die Implementierung kognitiver Sicherheitstechnologien in den nächsten zwei bis drei Jahren verdreifachen und eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Cyberkriminalität spielen. Rund 40 Organisationen arbeiten derzeit im Watson for Cyber Security Beta-Programm gemeinsam daran, die Grenzen kognitiver Sicherheitstechnologien weiter aufzubrechen.

IBM startet zusammen mit weltweit fast 40 Organisationen der Fortune 500 Unternehmen das Watson for Cyber Security Beta-Programm. Vertreten sind neben der Banken-, Gesundheits-, Versicherungs- und Bildungsbranche auch andere Schlüsselbranchen. Sun Life Financial, University of Rochester Medical Center, SCANA Corporation, Sumitomo Mitsui Financial Group, California Polytechnic State University, University of New Brunswick, Avnet und Smarttech gehören zu den ersten, die Watsons Fähigkeiten im Kampf gegen Cyberkriminalität testen. Damit macht IBM Watson for Cyber Security den Schritt von der Forschungsphase in die reale IT-Welt.

Neue Möglichkeiten bei der Abwehr Cyberangriffen

„Watson for Cyber Security wird es Sicherheitsteams ermöglichen, sowohl strukturierte Daten als auch von Menschen generierte Informationen für die Abwehr von Cyberangriffen zu nutzen“, sagt Christian Nern, IBM Head of Security Software DACH. „Kein anderes Programm bietet zurzeit ein vergleichbares Niveau kognitiver Fähigkeiten.“

Zunehmend herausfordernde Sicherheitsszenarien machen den Einsatz intelligenter Technologien besonders wichtig, um Gefahren gezielt identifizieren und priorisieren zu können.

IBM Watson for Cyber Security hilft Analysten durch den Einsatz von maschinellem Lernen und natürlicher Sprachverarbeitung, auf Grundlage von sowohl strukturierten als auch unstrukturierten Daten, wesentlich schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Mit Unterstützung der Beta-Programm-Nutzer präzisiert IBM Watsons Fähigkeiten, Cyber Security-Daten zu verstehen und daraus Schlüsse zu ziehen. Außerdem wird damit die nahtlose Integration von Watson for Cyber Security in den täglichen Sicherheitsbetrieb verschiedener Unternehmen verbessert.

Die Organisationen im IBM Programm nutzen IBM Watson for Cyber Security bei neuen Anwendungsfällen wie:

  • Kann ein Sicherheitsvorfall mit einer bekannten Schadsoftware oder einem Cyberangriff in Verbindung gebracht werden? Watson liefert in diesem Fall unter anderem Hintergrundinformationen zu der verwendeten Schadsoftware, ausgenutzten Schwachstellen und zu dem Ausmaß der Bedrohung.
  • Bessere Identifikation von verdächtigen Vorgängen/Abläufen; Watson liefert zusätzliche Informationen zu Nutzeraktivitäten außerhalb des in erster Linie verdächtigen Verhaltens und bietet so eine bessere Orientierungshilfe, ob eine Aktivität gefährlich ist.

Kognitive Technologien sind im Kommen

Fast 60 Prozent von über 700 befragten Sicherheitsexperten glauben, dass kognitive Technologien eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Cyberkriminalität spielen werden. Dies belegt eine aktuelle Studie des IBM Institute for Business Value.

„Die Kunden befinden sich gerade am Beginn der Implementierungsphase“, sagt Sandy Bird, Chief Technology Officer, IBM Security. „Unsere Studie weist darauf hin, dass die Einführungsrate kognitiver Sicherheitstechnologien sich in den nächsten zwei bis drei Jahren verdreifachen wird“.

Den größten Vorteil kognitiver Technologien sehen 40 Prozent der Sicherheitsexperten im besseren Erkennen von Sicherheitsrisiken und in der Fähigkeit, beim Auftreten eines Sicherheitsvorfalls Entscheidungshilfen zu geben. Aktuell benötigen Organisationen im Durchschnitt 201 Tage, um eine Datenpanne festzustellen, und durchschnittlich 70 Tage, um sie einzudämmen (IBM / Ponemon Cost of a Data Breach study, 2016).

Sicherheitsexperten erwarten, dass kognitive Technologien durch eine bessere Datengrundlage einen großen Teil dazu beitragen werden, diese Zeit maßgeblich zu reduzieren und Entscheidungen schneller zu fällen.

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