Connected Workplaces Studie

Identitäten als Türöffner für Smart Buildings

| Redakteur: Peter Schmitz

Vertrauenswürdige Identitäten können die Brücke schlagen, zwischen Connected Workplaces und Smart Buildings.
Vertrauenswürdige Identitäten können die Brücke schlagen, zwischen Connected Workplaces und Smart Buildings. (Bild: Pixabay / CC0)

Eine aktuelle Studie von IFSEC Global zeigt, wie vertrauenswürdige Identitätslösungen das Backbone für Smart Buildings und Connected Workplaces bilden können. Die von HID Global gesponserte Studie zur Zutrittskontrolle in Connected Workplaces beleuchtet Smart-Building-Trends.

Als ein zentrales Untersuchungsergebnis der Studie „Access control in the connected workplace 2017“ kristallisiert sich die generell steigende Nachfrage nach Gebäudesystemen heraus, die Identitätslösungen unterstützen.

Im Mittelpunkt der Untersuchung von IFSEC Global stehen die Möglichkeiten und Vorteile, die eine Zutrittskontrollinfrastruktur in Kombination mit vertrauenswürdigen Identitäten für die Vernetzung unterschiedlichster Systeme bietet. Gemäß der Studie wissen 85 Prozent der Befragten, dass Identitäten über verschiedene Systeme und Geräte hinweg verwendet werden können, und mehr als 60 Prozent meinen, dass hierbei die Nutzung einer einzigen ID-Karte oder eines mobilen Geräts die betriebliche Effizienz steigert. Zudem haben bereits 60 Prozent der Befragten Zutrittskontrollsysteme mit anderen Gebäudemanagementsystemen verknüpft und 63 Prozent stufen ihr Gebäude zumindest teilweise als "smart" ein. Im Vergleich zu einer IFSEC-Global-Untersuchung 2016 zu Smart Buildings ist hier eine Steigerung von 13 Prozentpunkten zu registrieren;

Zeiterfassungssysteme haben 51 Prozent der Befragten bereits in andere Gebäudemanagementsysteme integriert und 45 Prozent sehen Asset-Tracking (Nachverfolgung von Gütern) als den Bereich, der in naher Zukunft am ehesten mit anderen Systemen verknüpft wird. Als zentrale Treiber für Upgrades der Zutrittskontrollsysteme werden genannt: verbesserte Sicherheit (65 Prozent), Multifaktor-Authentifizierung (46 Prozent) und Unterstützung unterschiedlichster ID-Formfaktoren wie mobile Geräte und Karten (41 Prozent). Zwei Drittel der Befragten meinen, dass IT- und Facility- beziehungsweise Sicherheitsmanagement-Teams beim Kauf, bei der Installation und beim Betrieb neuer Technologien enger zusammenarbeiten sollten.

Letztlich deutet die IFSEC-Global-Untersuchung auch darauf hin, dass die Bedeutung des Internet of Things (IoT) zunehmen wird. So bestätigen auch 86 Prozent, dass sie Kenntnisse hinsichtlich des IoT und seiner Vorteile und Risiken besitzen. Im Hinblick auf einen zunehmend vernetzten Arbeitsplatz können vertrauenswürdige Identitäten Unternehmen helfen, die Integration von Gebäudesystemen mit sicheren und optimierten IoT-Applikationen weiter voranzutreiben, mit denen Menschen, Orte und Dinge verbunden werden können.

"Die meisten Befragten wollen eine stärkere, nahtlose Integration von Smart-Building- und Geschäftsanwendungen. Viele Unternehmen realisieren sie mit einem gemeinsamen Management-Framework mit zentralisierten Datenbanken. Dieser Ansatz ist aber im Allgemeinen sehr kostenintensiv", erklärt Ashish Malpani, Director Product Marketing bei HID Global. "Die Studie zeigt, dass vertrauenswürdige Identitäten eine machbare Alternative für den Aufbau eines vernetzten Gebäudes sein können, und zwar mit geringeren Kosten, einem besseren ROI und einer optimierten User Experience. Hierzu müssen lediglich alle Systeme für die Identitätsprüfung und Autorisierung ausgelegt sein, so dass mit einer einzigen Identität ein Zugang zu Aufzügen, Parkgaragen, Verkaufsautomaten oder Druckern möglich ist."

Über die Strudie: Für den von HID Global gesponserten Report "Access control in the connected workplace 2017: The benefits and barriers to enhancing convenience and compliance in connected buildings" hat IFSEC Global mehrere Hundert Sicherheitsverantwortliche und Facility Manager in mehr als 50 Ländern weltweit befragt.

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