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PKI-Lösung rekonstruiert Dechiffrier-Schlüssel defekter Smartcards Identity Management um LDAP-Anbindung und PIN/PUK-Verwaltung erweitert

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Secardeo hat die PKI-Lösung (Public Key Infrastructure) Certificate Registration Authority (CertRA) aktualisiert. Mit dem Tool lassen sich auf Smartcards gespeicherte Dechiffrierschlüssel erzeugen, archivieren und wiederherstellen. Die Software unterstützt dabei verschiedene LDAP-Versionen und bietet eine PIN/PUK-Verwaltung.

Scardeo CertRA erweitert die mit Windows verfügbaren Certificate Services.
Scardeo CertRA erweitert die mit Windows verfügbaren Certificate Services.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hersteller beschreibt CertRA als Registrierungsinstanz, mit der sich Benutzerzertifikate nach X.509 komfortabel ausstellen lassen. Die Lösung ergänzt dabei die bereits in Windows enthaltenen Certificate Services und erweitert diese. So kann das Tool auch Dechiffrierschlüssel verlorener oder irreparabel beschädigter Smartcards wiederherstellen.

IT-Verantwortliche verwalten CertRA über eine grafische Oberfläche. Benutzerdaten lassen sich aus vorhandenen LDAP-Verzeichnissen übernehmen, Zertifikate werden automatisch veröffentlicht.

Zudem bietet das jetzt verfügbare Release laut Hersteller eine flexible PIN/PUK-Verwaltung. CertRA kann per Zufallsgenerator Personal Identity Number und Personal Unblocking Key erstellen und automatisch ändern.

Die Software unterstützt alle Smartcards mit CSP-Treiber (Cryptographic Service Provider) sowie Tokens, die sich per PKCS#11 (Cryptographic Token Interface; cryptoki) anbinden lassen.

Secardeo CertRA richtet sich an größere Unternehmen mit mehreren hundert Anwendern. Preise nennt der Hersteller auf Anfrage.

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