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Eleven E-Mail Security Report April 2012 Illegale Job-Angebote und Phishing legen zu

Redakteur: Stephan Augsten

Während manche Spam-Trends sich hartnäckig halten, kommen vergessen geglaubte wieder in Mode. So versuchten Cyber-Kriminelle im März 2012 wieder vermehrt, potenzielle Geldwäsche-Kuriere – sogenannte Money Mules – per E-Mail zu anzuwerben.

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Bis auf ein paar Ausreißer blieb das Spam-Aufkommen im ersten Quartal 2012 weitestgehend stabil.
Bis auf ein paar Ausreißer blieb das Spam-Aufkommen im ersten Quartal 2012 weitestgehend stabil.

Wie der deutsche Anti-Spam-Spezialist Eleven im E-Mail Security Report April 2012 bekannt gibt, blieb das Spam-Aufkommen im ersten Quartal 2012 weitgehend stabil: Nachdem das Spam-Volumen im Februar um 9,5 Prozent zurückgegangen war, nahm es im März 2012 nur um 0,1 Prozent ab.

Dabei hatte es zunächst so ausgesehen, als ließe der Spam-Versand auch im März etwas nach. Allerdings sorgte eine Casino-Spam-Welle zwischen Montag und Mittwoch, 26. bis 28. März 2012, für einen zwischenzeitlichen Spam-Zuwachs von etwa 60 Prozent. Ansonsten blieben große Schwankungen in der Spam-Entwicklung im ersten Quartal 2012 weitgehend aus.

Neben den genannten Casino-Mails und den bereits beleuchteten Spam-Trends seit der Rustock-Abschaltung registrierte das Research Team von Eleven im März eine Zunahme illegaler Job-Angebote. Die größte Welle machte in einem Zeitraum von drei Wochen 6,32 Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens aus.

Fingierte Jobangebote mit dem Betreff „Leichte Arbeit“ sollten dazu dienen, sogenannte Money Mules zu rekrutieren. Als Kontakt wurde eine E-Mail-Adresse bei einer seriös klingenden Domain angegeben. Auf derartige Angebote sollte man allerdings nicht eingehen: Wer sein Konto für die Geldwäsche zur Verfügung zu stellt, muss mit hohen Strafgeldern rechnen.

Auch die Zahl der Phishing-E-Mails nahm im März um 169,6 Prozent zu, der Anteil am gesamten E-Mail-Aufkommen lag im März bei 0,25 Prozent im März 2012. Vor allem aber nimmt die Qualität der versendeten Phishing-Mail stetig zu. Insbesondere Bezahldienste und Online-Shops standen laut Eleven im Februar und März 2012 im Fokus von Phishing-Wellen.

Weitere Erkenntnisse aus dem E-Mail Security Report April 2012 finden sich im Resource Center von Eleven.

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