Sieben Todsünden der Cyberkriminellen

back 1/7 next
1. Erpressung: 2016 wird das Jahr der Cyber-Erpressung. Die Psychologie wird hierbei eine weitaus größere Rolle Bild: Pixabay.com
1. Erpressung: 2016 wird das Jahr der Cyber-Erpressung. Die Psychologie wird hierbei eine weitaus größere Rolle spielen als die technischen Aspekte, denn aus Sicht der Kriminellen hat es sich bestens „bewährt“, ihren Opfern Angst einzujagen. In den vergangenen zehn Jahren haben sie mithilfe von Software Lösegeld erpresst. Frühere Varianten sperrten den Bildschirm und forderten Geld, Varianten wie der in Deutschland vor allem als „BKA-Trojaner“ bekannte „Polizeitrojaner“ drohten mit Verhaftung und Strafzahlungen, und Crypto-Ransomware zielte auf den wertvollsten Teil des Systems: die Daten. Im kommenden Jahr wird es neue Taktiken geben, die vor allem auf die Psyche der Opfer zielen. Endanwender werden davon ebenso betroffen sein wie Unternehmen, immer mehr Varianten werden auch explizit auf einzelne Opfer in Firmen zugeschnitten sein; dabei werden auch raffinierte Social-Engineering-Tricks zum Einsatz kommen. Der Erfolg von Betrugsmaschen, bei denen Mitarbeiter dazu gebracht werden, Geld auf ein Konto von Cyberkriminellen zu überweisen, wird stark ansteigen. Dazu wird die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern abgefangen, wie es bereits bei „HawkEye“, „Cuckoo Miner“ und „Predator Pain“ der Fall war.
1. Erpressung: 2016 wird das Jahr der Cyber-Erpressung. Die Psychologie wird hierbei eine weitaus größere Rolle