Bitkom-Umfrage im produzierenden Gewerbe

Industrie vertraut auf IT-Sicherheitsexperten

| Redakteur: Peter Schmitz

Für das produzierende Gewerbe ist qualifiziertes Personal der beste Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage.
Für das produzierende Gewerbe ist qualifiziertes Personal der beste Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage. (Bild: Pixabay / CC0)

Für die deutsche Industrie sind IT-Sicherheits­experten der beste Schutz gegen Cyber­attacken. Jedes Industrieunternehmen (100 Prozent) hält qualifizierte IT-Sicherheits­kräfte für eine geeignete Maßnahme, um sich gegen Datendiebstahl, Industrie­spionage oder Sabotage zu wappnen, 77 Prozent sehen dies als sehr geeignet. Das zeigt eine Studie des Digitalverbands Bitkom.

Die Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden, zeigt auch, dass qualifizierte IT-Sicherheitskräfte wichtig sind für Schulungen aller Mitarbeiter zu Sicherheitsthemen. 99 Prozent des produzierenden Gewerbes findet dies wichtig. „Ein robustes IT-Sicherheitsmanagement fängt mit gut geschulten Mitarbeitern an“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Qualifiziertes Personal im Bereich IT-Sicherheit ist sehr gefragt. Investitionen in Fachkräfte lohnen sich hier besonders.“

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Blockchain und Künstliche Intelligenz als wichtige Sicherheitsmaßnahmen

Aber nicht nur die Investition in helle Köpfe ist der Industrie wichtig. Für die IT-Sicherheit spielen auch neue Technologien wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz (KI) eine große Rolle. Zwei Drittel (67 Prozent) schätzen die Blockchain als sehr geeignete Technologie für die IT-Sicherheit ein, ein Viertel (25 Prozent) als eher geeignet. Zudem benennt fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) das automatische Erkennen von Anomalien in Netzwerkdaten mit Hilfe von KI oder maschinellem Lernen als sehr geeignete Sicherheitsmaßnahme. Weitere 44 Prozent finden dies zumindest eher geeignet. „Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen etwa Abweichungen von regulärem Nutzerverhalten in ihren Daten erkennen“, so Dehmel. „Per Blockchain lassen sich elektronische Identitäten sicher verwalten und Zugriffe auf Daten besser kontrollieren.“

Bezogen auf das Internet der Dinge halten zwei Drittel der Industrieunternehmen (65 Prozent) den Ansatz „Security by Design“ für besonders geeignet, weitere 22 Prozent sehen diesen Ansatz als eher geeignete Sicherheitsmaßnahme. Security by Design bedeutet, dass Geräte mit einer Internetverbindung schon bei ihrer Entwicklung auf Sicherheit ausgelegt werden.

Über die Studie: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 503 Industrieunternehmen ab 10 Mitarbeitern telefonisch befragt. Die Interviews wurden mit Führungskräften durchgeführt, die für den Schutz ihres Unternehmens verantwortlich sind. Dazu zählen Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus den Bereichen Unternehmenssicherheit, IT-Sicherheit oder Risikomanagement. Die Umfrage ist repräsentativ für das produzierende Gewerbe.

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