VPN-Verbindung für bis zu 1.000 Außenstellen Integrated Services Gateways von Lancom

Autor Wilfried Platten

Zwei neue VPN-Gateways erweitern die Produktpalette von Lancom Systems. Die Modelle ISG-4000 und ISG-1000 sind mit Verschlüsselungstechnologien und Redundanz-Funktionen für größtmögliche Ausfallsicherheit ausgelegt.

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Typisches Anwendungsszenario für die Außenstellenanbindung per VPN
Typisches Anwendungsszenario für die Außenstellenanbindung per VPN
(Bild: Lancom)

Die Nachfolger der VPN-Gateways 9100+ und 7100+ erlauben die Integration von bis zu 1.000 Außenstellen, Partnerfirmen oder mobilen Nutzern in ein Firmennetzwerk über IPSec-VPN und eine Standard-Internet-Verbindung. Außerdem können sie um weitere Funktionen wie Hotspot-Unterstützung, Content Filtering und Clustering erweitert werden.

Werksseitig unterstützt das ISG-1000 100 VPN-Tunnel, das ISG-4000 200 VPN-Gegenstellen. Über Zusatzoptionen können bis zu 200 (ISG-1000), beziehungsweise 1.000 VPN-Tunnel (ISG-4000) terminiert werden. In größeren Installationen lassen sich die VPN Gateways zu einem Cluster gruppieren. Alternativ kann auch der Lancom vRouter genutzt werden. Der Software-Router für den Betrieb in einer virtualisierten Umgebung bietet einen vergleichbaren Funktionsumfang wie ein Hardware-Router, ist jedoch stärker skalierbar.

Äußerlich unterscheidet sich das ISG-4000 kaum vom kleinen Bruder ISG-1000.
Äußerlich unterscheidet sich das ISG-4000 kaum vom kleinen Bruder ISG-1000.
(Bild: Lancom)

Firewall inklusive

Beide Geräte verfügen über eine integrierte Firewall mit Stateful-Inspection, Intrusion-Prevention und Denial-of-Service-Protection. Das Security-Paket wird durch dynamisches Bandbreitenmanagement, umfangreiche Backup- und High-Availability-Funktionen sowie das virtuelle Router-Redundanz-Protokoll VRRP und Load Balancing von bis zu vier WAN-Verbindungen ergänzt. Mittels Advanced Routing and Forwarding (ARF) erlaubt das ISG-4000 den Aufbau von 256 VLAN/IP-Kontexten. Der kleinere Bruder unterstützt 128 ARF-Kontexte. VPN-seitig arbeiten die Gateways mit dem IPSec-Standard, modernsten Verschlüsselungstechnologien und integrierter Hardwarebeschleunigung. Digitale Zertifikate sorgen für optimale Sicherheit bei der Anbindung von Filialen und Homeoffices, garantierte Backdoor-Freiheit rundet das Paket ab.

Die neuen Gateways lassen sich wahlweise über die klassischen Management-Tools LANconfig und LANmonitor betreiben oder in die Lancom Management Cloud (LMC) integrieren. Die LMC ist das erste hyper-integrierte Management-System, das die gesamte Netzwerkarchitektur (LAN, WAN, WLAN) mittels „Software-defined“-Technologie aus der Cloud heraus organisiert, optimiert und steuert. In einem SD-WAN werden beispielsweise die VPN-Tunnel zwischen Standorten automatisch eingerichtet – inklusive Netzwerkvirtualisierung auch über Weitverkehrsstrecken. Beide Geräte bieten je vier GE/SFP-Combo-Ports und eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Das ISG-4000 ist zusätzlich mit zwei 10 GE SFP+-Ports ausgestattet.

Das ISG-4000 ist ab sofort zum Preis von 5.949 Euro (UVP) erhältlich. Das ISG-1000 steht für 3.569 Euro (UVP) in der Preisliste.

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