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NSA, GCHQ: Wer hört mit? Internetnutzer fühlen sich unsicher

Redakteur: Peter Schmitz

Die Abhörskandale um Prism und Tempora verunsichern die deutschen Internetnutzer. Viele glauben nicht mehr an die Sicherheit ihrer persönlichen Daten im Internet.

Die veröffentlichten Informationen zu den Überwachungsprogrammen PRISM und Tempora der NSA und des GCHQ haben bestätigt, was in IT-Sicherheitskreisen schon lange vermutet wurde: Die globale Überwachung aller Datenströme im Internet ist eine Tatsache.
Die veröffentlichten Informationen zu den Überwachungsprogrammen PRISM und Tempora der NSA und des GCHQ haben bestätigt, was in IT-Sicherheitskreisen schon lange vermutet wurde: Die globale Überwachung aller Datenströme im Internet ist eine Tatsache.
(Bild: Surabky - Fotolia.com)

Die Ausspähaktionen von NSA und GCHQ, den US- und britischen Geheimdiensten, verunsichern die deutschen Internetnutzer zunehmend.

Im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom hat das Meinungsforschungsinstitut Aris im Juli 2013 eine repräsentative Befragung von mehr als 1000 Internetnutzern ab 14 Jahren durchgeführt. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) geben an, dass ihre Daten im Netz eher (39 Prozent) oder völlig (27 Prozent) unsicher sind. Nur 2 Prozent glauben, dass ihre Daten im Internet sehr sicher sind, 27 Prozent halten sie dort für sicher.

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Verglichen mit 2011 zeigt sich ein deutlicher Vertrauensverlust. Vor zwei Jahren machten sich nur etwas mehr als die Hälfte der Internetnutzer (55 Prozent) Sorgen um ihre Daten. 12 Prozent hatten angegeben, ihre Daten seien im Netz völlig unsicher, 43 Prozent bezeichneten sie als eher unsicher. Gleichzeitig waren 6 Prozent davon ausgegangen, ihre Daten seien sehr sicher, 36 Prozent bezeichneten sie als sicher.

„Die Zahlen sind ein Alarmsignal. Der Bitkom hat seit Bekanntwerden der Ausspähaktionen schnellstmögliche und größtmögliche Transparenz gefordert und vor einem Vertrauensverlust gewarnt. Die Internetnutzer wollen und brauchen Klarheit und Wahrheit“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf.

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