Cisco treibt Sicherheitsstrategie mit Kauf von Sourcefire voran

Intrusion Prevention und Firewalls für Cisco

| Redakteur: Stephan Augsten

Cisco will Sourcefire für 2,7 Milliarden US-Dollar übernehmen.
Cisco will Sourcefire für 2,7 Milliarden US-Dollar übernehmen. (Bild: Archiv)

Mit dem Kauf von Sourcefire für 2,7 Milliarden US-Dollar will der Netzwerkausrüster Cisco seine Sicherheitsstrategie ausweiten. Ziel ist es, das bestehende Produktportfolio um die Gefahrenerkennung, -abwehr und -beseitigung der Sourcefire-Lösungen zu erweitern.

Sourcefire soll ein Teil des Cisco-Konzerns werden, noch in diesem Jahr soll der Deal offiziell abgesegnet werden. Im Jahr 2014 wird Sourcefire dann nach und nach in den Konzern integriert, so dass bestehende Lösungen wie Intrusion-Prevention-Systeme, Next-Generation-Firewalls und Malware-Schutz die Produktpalette von Cisco erweitern werden.

Mit dem Deal will der Networking-Spezialist die Pläne beschleunigen, eine Sicherheitsstrategie anzubieten, mit der sich kritische Bedrohungen aufdecken, abwehren und beseitigen lassen: „Dank Weltklasse-Forscherteams, zunehmender Intelligenz und erweitertem Gefahrenschutz werden unsere Kunden an verschiedensten Stellen im Netzwerk von mehr Sicherheit profitieren“, glaubt Cisco.

Aus strategischer Sicht sei der Zukauf von Sourcefire eine Reaktion auf die dynamischen Gefahren, die sich aus der zunehmenden Mobilität und der Cloud ergeben hätten. Aktuelle Sicherheitslösungen müssen laut Cisco dazu in der Lage sein, durchgängig und hochautomatisiert auf mögliche Angriffe zu reagieren.

„Der Grundgedanke des ‚Perimeters‘ existiert nicht mehr“, unterstreicht Cristopher Young, Senior Vice President der Cisco Security Group, „und die heutigen, komplexen Bedrohungen können verschiedene traditionelle Sicherheitslösungen umgehen.“

Den Übernahmeplänen zufolge wird Cisco 76 US-Dollar pro Anteilspapier bezahlen, so dass die Akquisition insgesamt mit rund 2,7 Milliarden US-Dollar zu Buche schlägt. Sourcefire wurde im Jahr 2001 gegründet und beschäftigt zurzeit 650 Mitarbeiter weltweit. Eine bekannte Open-Source-Lösung des Herstellers ist das Intrusion Detection and Prevention System (IDS/IPS) Snort.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42234541 / Netzwerk-Security-Devices)