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Iptables

| Redakteur: Gerald Viola

Iptables ist eine generische Tabellenstruktur, die Regeln und Befehle als Teil des Netfilter-Frameworks definiert, mit deren Hilfe Network Address Translation (NAT), Paketfilter und

Iptables ist eine generische Tabellenstruktur, die Regeln und Befehle als Teil des Netfilter-Frameworks definiert, mit deren Hilfe Network Address Translation (NAT), Paketfilter und Packet-Mangling beim Linux-Betriebssystem 2.4 und neuer realisiert werden. NAT konvertiert Internet Protocol-Adressen (IP-Adressen) in andere IP-Adressen. Mit Paketfiltern werden Datenpakete an einem Netzwerkinterface auf der Basis ihres Ursprungs und Ziels sowie der genutzten Ports oder Protokollen freigegeben oder gesperrt. Packet-Mangling beschreibt die Fähigkeit Pakete zu ändern vor bzw. nach dem Routing.

Iptables und Netfilter sind die Nachfolger von ipchains und ipfwadm in früheren Linux-Versionen. Netfilter und IPtables werden oft zum Sammelbegriff Netfilter/IPtables kombiniert und bezeichnen die Linux 2.4- und spätere Subsysteme für NAT, Firewalling und erweitertes Paketmanagement.

(ID:2020919)