Der Zertifizierungsanbieter (ISC)² stellt sich vor

(ISC)² stärkt Wahrnehmung der IT-Sicherheit

| Autor / Redakteur: John Colley, (ISC)² / Stephan Augsten

Mitglieder sind die treibenden Kräfte

Über die Jahre hinweg bis heute wurde und wird die (ISC)²-Organisation durch ihre Mitglieder geführt. Der non-executive Aufsichtsrat wird von allen Mitgliedern auf der Welt gewählt wird. Derzeit arbeiten drei Europäer in diesem Gremium:

Richard Nealon (Irland), CISSP, SSCP, CISM, CISA, Information Security Assurance Reporting Manager bei einer irischen Bank,

Flemming Faber (Dänemark), CISSP, Danish GovCert und

Wim Remes (Belgien), CISSP, IT Risk und Assurance Consultant bei IO Active.

Dazu gesellt sich ein Mitglied des Aufsichtsrats, Jill Slay, CISSP, ursprünglich aus Großbritannien, der zurzeit an der Universität von Namibia lehrt.

Der Aufsichtsrat wird von einem Management-Team und etwa 100 Mitarbeitern unterstützt, die von sieben Büros aus auf der ganzen Welt arbeiten. Zwei ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrats, Hord Tipton, nun Executive Director und ich als Managing Director in EMEA haben sich dazu entschlossen, die Bemühungen der (ISC)² zu unserem wichtigsten Anliegen zu machen.

Die Zertifizierungen reflektieren diese Feststellung, da sie anhand einer Job- und Tätigkeitsanalyse mittels regelmäßig durchgeführter Umfragebögen aktualisiert werden. Eben dieser Prozess hat dazu geführt, dass die (ISC)² für alle Ihre Zertifizierungen den „ISO 17024“-Standard erreichen konnte.

Engagements für mehr IT-Sicherheit

(ISC)² gibt der Informationssicherheitsbranche durch verschiedenste Initiativen eine Stimme. Wir wollen auch die Menschen erreichen, die sonst nicht mit der Thematik in Berührung kommen. Ein Netzwerk von sechs regionalen und themenspezifischen Beiräten (Advisory Boards) koordiniert Mitgliederaktivitäten und übernimmt sowohl Beratungstätigkeiten als auch ehrenamtlichen Bestrebungen für verschiedene Initiativen.

Innerhalb Europas hat das Europe Middle East and Africa Advisory Board (EAB) mehrere Kooperationen in die Wege geleitet. So werden die International Cyber Security Protection Alliance (ICSPA) und deren strategische Partner Europol und die „Commonwealth Cybercrime Initiative“ unterstützt. Darüber unterstützt (ISC)² Regierungen und die Strafverfolgung im Kampf gegen Cyber-Kriminalität.

Das EAB arbeitet auch mit europäischen Universitäten, e-Skill Councils und Standardisierungsorganisationen zusammen. Ziel ist es, die Wahrnehmung von Sicherheitskenntnissen voranzutreiben und die Entwicklung nationaler Qualifizierungsstandards zu verbessern. Diese sollen möglichst die Definition und Entwicklung von Stellenbeschreibungen und Karrieren bereits in den Universitäten beeinflussen.

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