a-i3/BSI Symposium 2020 IT-Sicherheit im Internet der Dinge, Blockchain und KI

Redakteur: Peter Schmitz

Immer neue Angriffe rücken die Bedrohung durch Hacker in den Fokus und werfen Fragen auf zur IT-Sicherheit, nach Lösungen durch Blockchain-Technologie sowie zu den Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz. Vor diesem Hintergrund laden am 25. und 26. November die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet (a-i3) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) alle Interessierten ein zu einer virtuellen Tagung. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet e.V. (a-i3) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) widmen sich auf ihrem 15. interdisziplinären Symposium Fragen der IT-Sicherheit im Internet der Dinge, in Blockchains und in KI-Systemen.
Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet e.V. (a-i3) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) widmen sich auf ihrem 15. interdisziplinären Symposium Fragen der IT-Sicherheit im Internet der Dinge, in Blockchains und in KI-Systemen.
(Bild: a-i3.org)

Fragen der IT-Sicherheit sind heute brisanter denn je: Angriffe auf vernetzte Systeme der Industrie 4.0 können Menschenleben real bedrohen – wie im September bei einem Hackerangriff auf einen Klinik-Server in Düsseldorf. Doch welche Vorkehrungen sind von wem zu treffen, welche sind technisch möglich? „Vergleichbare Fragen stellen sich auch im Zusammenhang mit der sogenannten Industrie 4.0, wo zahlreiche Unternehmen vernetzt sind, und Angreifer über einen der Beteiligten auf die Infrastruktur anderer Beteiligter zugreifen können. Wer ist für IT-Sicherheit verantwortlich, wenn die Datenverarbeitung derart dezentral organisiert ist?“, fragt Professor Georg Borges, Sprecher des Vorstands der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet und geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes, der die Tagung organisiert.

Auch Künstliche Intelligenz stellt Gesellschaft, Technik und Recht vor enorme Herausforderungen. „Aspekte der IT-Sicherheit von Künstlicher Intelligenz sind hier eng verwoben mit Kernfragen von Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortung von und für intelligente Systeme“, führt Borges an.

Im Rahmen der Tagung diskutieren Expertinnen und Experten aus technischer und rechtlicher Perspektive bestehende Risiken und mögliche Maßnahmen der IT-Sicherheit in den Themenbereichen „Vertraulichkeit und Datenschutz in Blockchain-Anwendungen“, „IT-Sicherheit in vernetzten Infrastrukturen“, „Sicherheit automatisierter Zahlungssysteme und Blockchain“ sowie „IT-Sicherheit und KI“. Das Symposium findet in diesem Jahr zum ersten Mal virtuell statt und öffnet sich dabei zum ersten Mal für die interessierte Öffentlichkeit. Das Programm der Tagung ist Online abrufbar. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

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