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Sigmar Gabriel bei Fujitsu in Augsburg

IT-Sicherheit in der Wirtschaft stärken

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An den deutschen Entwicklungsstandorten in Augsburg, München und Paderborn arbeitet Fujitsu unter dem Projektnamen „Digitale Souveränität“ an einem neuartigen Ende-zu-Ende-IT-Sicherheitskonzept. Rupert Lehner ergänzte: „Das Thema der Ende-zu-Ende-Sicherheit und der ‚Digitalen Souveränität‘ liegt uns ebenso am Herzen wie der IT- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Deswegen haben wir ein ganzheitliches Konzept entwicklet, das eine abgestufte, angemessene Sicherheit und für besonders schutzwürdige Daten und Vorgänge eine bislang unerreichte Sicherheit bietet – vom Endgerät über die Datenübertragung bis hin zum Rechenzentrum.“

Das neue Sicherheitskonzept von Fujitsu soll es erlauben, Anwendungen und Daten wirksam gegen Zugriffe Dritter abzuschirmen, ohne die bestehende Infrastruktur komplett austauschen zu müssen. Damit will Fujitsu auch kleineren und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit eröffnen, ihre bereits vorhandene Hardware weiter zu nutzen und dennoch ein Höchstmaß an IT-Sicherheit zu erreichen.

Insbesondere im Umfeld von vernetzter Produktion – Stichwort Industrie 4.0 – und von Big Data-Analysen sind die Sicherheitsanforderungen besonders hoch. Darauf ist das Konzept „Digitale Souveränität“ ebenso ausgerichtet wie auf sensible Verwaltungsdienstleistungen für Wirtschaft und Bürger.

Sigmar Gabriel wurde in Augsburg auch eine neue Sicherheitsrack-Lösung vorgestellt, und sich einen Eindruck vom „unsichtbaren“ Rechenzentrums („Stealth Data Center“) machen. Fujitsu betreibt in Augsburg die letzte in Deutschland verbliebene Produktion von PCs, Servern, Speichersystemen und Hauptplatinen für IT-Systeme und forscht unter anderem an neuen IT-Sicherheitslösungen.

Das Werk Augsburg – Hightech „Made in Germany“

Am Standort Augsburg mit seinen über 1.500 Beschäftigten verfügt Fujitsu über Europas einzige Entwicklung und Fertigung von PCs, Server- und Speichersystemen sowie von Hauptplatinen für IT-Systeme. In Augsburg werden täglich nach Bestelleingang kundenindividuell bis zu 13.000 Systeme und 8.000 Systemboards gefertigt und wöchentlich rund 2.500 neue Konfigurationen und Modifikationen umgesetzt. Der Produktionsstandort ist ein Musterbeispiel an Flexibilität und wird deshalb als „atmende Fabrik“ bezeichnet.

Die Produktion passt sich der Auftragslage und der Nachfrage an, individuelle Kundenanfragen können termingerecht und flexibel produziert werden. Diese Produktionsbedingungen sowie kontinuierliche Verbesserungen und Investitionen sichern die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Standorts. Dies ermöglicht auch unter Einhaltung der hohen Arbeits- und Umweltschutzstandards IT-Entwicklung und -Fertigung hierzulande.

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