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Das dreckige Dutzend von Sophos, Q2/2012 Jede zweite Spam-Mail kommt aus Asien

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit Blick auf die Spam-Statistik „Das dreckige Dutzend“ meldet der Security-Anbieter Sophos, dass Asien beim globalen Spam-Versand weiter zulegt. Fast jede zweite Mail stammt von dort, auf dem zweiten Rang liegt Europa mit einem Anteil von 26,5 Prozent.

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Spam aus Asien überschwemmt derzeit international die E-Mail-Postfächer.
Spam aus Asien überschwemmt derzeit international die E-Mail-Postfächer.

Asien und Europa vereinen mittlerweile mehr als drei Viertel des globalen Spam-Versands auf sich. Auf den Rängen drei und vier finden sich mit Südamerika (11,2 Prozent) und Nordamerika (8,6 Prozent) ebenfalls zwei alte Bekannte.

Als Hauptgrund für Asiens dominante Rolle bei Spam-Verbreitung sieht Sophos eine große Anzahl an Rechnern, die beispielsweise in Botnetze eingebunden sind. „Hacker nehmen sich zunächst einmal die schlecht geschützten Systeme vor – und davon gibt es vor allem in den asiatischen Ländern leider sehr, sehr viele“, bekräftigt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos.

Für einen Großteil der europäischen Spam-Aktivitäten ist derweil Italien verantwortlich. Im Ländervergleich rangiert die Republik mit einem Anteil von sieben Prozent am weltweiten Spam-Aufkommen auf dem zweiten Platz. Nur aus Indien stammen noch mehr Spam-Nachrichten (11,4 Prozent) – von dort stammen laut Internetworldstats.com allerdings auch 121 Millionen Internet-Nutzer.

Die zweitgrößte europäische Spam-Schleuder ist Frankreich, das mit einem Anteil von 3,1 Prozent Rang neun einnimmt. Deutschland schiebt sich in der unrühmlichen Spam-Statistik um fünf Plätze nach vorn: Ein globaler Spam-Anteil von 1,8 Prozent bedeutet schlussendlich Rang 14. Jeweils leicht rückgängig ist hingegen die Entwicklung der Spam-Aktivitäten in Österreich (0,2 Prozent) und der Schweiz (0,1 Prozent).

Weitere aktuelle Zahlen zum Spam-Aufkommen finden sich auch im Threat Center von Sophos.

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