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Datendiebstahl ist ein immer größeres Problem in deutschen Firmen

Jedes zweite Unternehmen muss Datenmissbrauch melden

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Strategischer Verschlüsselungsansatz reduziert die Gefahr von Datenpannen

Der strategisch geplante Einsatz von Verschlüsselungstechnologien nimmt zu. Die Studie zeigt, dass die Zahl der IT-Abteilungen, die den Einsatz von Verschlüsselungstechnologien strategisch planen, langsam, aber kontinuierlich wächst. 31 Prozent der Befragten (2008: 30 Prozent) verfügen über eine unternehmensweite Strategie zum konsistenten Einsatz von Verschlüsselungsapplikationen. 78 Prozent nutzen teilweise den strategischen Ansatz und verschlüsseln unternehmensweit oder abhängig von den genutzten Daten oder Anwendungen. Auslöser für diese Entwicklung dürfte die Erkenntnis sein, dass ein strategischer Verschlüsselungsansatz die Gefahr von Datenpannen reduziert: Keine IT-Abteilung mit einer unternehmensweiten Verschlüsselungsstrategie hatte mehr als eine Datenpanne in den letzten zwölf Monaten. Dies belegt, dass sich die Risiken potenzieller Datenmissbrauchsfälle durch die Implementierung unternehmensweit geplanter Verschlüsselungslösungen reduzieren lassen.

Für das Schlüsselmanagement ist ein Drittel der Investitionen reserviert. Investitionen in das Schlüsselmanagement werden von vielen Unternehmen als Maßnahme zur Senkung der Betriebskosten begriffen. Die befragten Unternehmen und Organisationen planen, durchschnittlich 32 Prozent des für Verschlüsselungstechnologien vorgesehenen Budgets in das Schlüsselmanagement zu investieren. Die Schlüsselverwaltung umfasst das aktive Management aller Schlüssel über ihre gesamte Gültigkeitsdauer hinweg, die Erstellung, Implementierung und Durchsetzung von Sicherheitsregeln sowie das Reporting. 33 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie durch ihre Investitionen in das Schlüsselmanagement die Gesamtbetriebskosten der Lösungen für den unternehmensweiten Datenschutz senken können.

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Schutz geistigen Eigentums und die Angst vor Imageverlust sind die Hauptgründe für den Einsatz von Verschlüsselungslösungen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Gewichtung der Beweggründe für den Einsatz von Verschlüsselungslösungen verschoben. War 2008 die Einhaltung von Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen noch der Hauptgrund für den Verschlüsselungseinsatz, nimmt das Thema Compliance aktuell mit 35 Prozent der Nennungen nur noch den dritten Rang ein. Dagegen gaben 46 Prozent der Befragten an, dass die Einhaltung von Regularien, die im eigenen Unternehmen aufgestellt wurden, im Jahr 2009 der vorrangige Grund für den Einsatz von Verschlüsselungslösungen war. Knapp dahinter folgt mit 45 Prozent das Ziel, durch einen besseren Datenschutz das Risiko von Imageschäden vom Unternehmen abzuwenden.

„Mit der jetzt in Deutschland gesetzlich verankerten Veröffentlichungspflicht bei Datenpannen sollte sich eines der letzten Schlupflöcher schließen, in dem sich fahrlässig mit der Datensicherheit hantierende Unternehmen vor den Folgen einer Datenpanne verstecken können“, so Ingo Wachter, Vorstand der PGP Deutschland AG. „Die Ergebnisse der Studie des Ponemon Institutes zeigen auf, dass IT-Abteilungen mit einer unternehmensweiten Verschlüsselungsstrategie das Risiko von Datenpannen deutlich reduzieren können.“

Die komplette Studie „German Enterprise Encryption Trends 2009“ ist in Kürze zum Download erhältlich.

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