Die größten Sicherheitsbedenken der IT-Entscheider

Kaspersky-Studie zu Risiken mobiler Geräte

| Redakteur: Stephan Augsten

Die Sicherheitsbedenken hinsichtlich dem Einsatz mobiler Geräte sind vielfältig.
Die Sicherheitsbedenken hinsichtlich dem Einsatz mobiler Geräte sind vielfältig. (Bild: Kaspersky Lab)

Ohne Laptop, Smartphone und Tablet geht heute kaum noch etwas. Doch vor allem in europäischen Unternehmen hinterlässt der zunehmende Einsatz mobiler Geräte einen faden Beigeschmack. Wie Kaspersky Lab im Rahmen einer Studie herausgefunden hat, befürchten 41 Prozent der befragten IT-Entscheider, dass über die mobilen Helfer kritische Daten abfließen könnten.

Im Rahmen der Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ hat B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab herausgefunden, dass mobile Geräte vermehrt Sicherheitsbedenken schüren. In Europa machen sich gut zwei Fünftel der Befragten Gedanken um einen möglichen Datenverlust, der weltweite Schnitt liegt bei 37 Prozent.

Geht man den möglichen Gründen für Datenverluste nach, so sorgt sich knapp ein Drittel der europäischen IT-Entscheider darum, dass die mobilen Geräte verloren gehen. Jeder fünfte Befragte bangt darum, dass sich Malware oder unbefugte Dritte einen Zugriff auf das Gerät verschaffen könnten. Geräteschäden und Funktionseinbußen stehen immerhin bei 18 Prozent der Teilnehmer auf der Liste der größten Bedenken.

Gut ein Viertel der IT-Entscheider glaubt, dass die persönlichen Informationen der Gerätenutzer gefährdet sind. Untermauert wird dies durch eine Bitkom-Studie, der zufolge drei Viertel der Arbeitnehmer die vom Arbeitgeber gestellten Smartphones ohne Einschränkungen nutzen dürfen.

Kaspersky Lab hat vor diesem Hintergrund einige Sicherheitstipps zusammengestellt:

  • Choose-your-own-Device (CYOD): Mit CYOD-Konzepten bieten Unternehmen den Mitarbeitern gemäß ihren Sicherheitsrichtlinien diejenigen mobilen Geräte an, die einen für das Unternehmen adäquaten Grundschutz aufweisen und von Beginn an den Sicherheitsrichtlinien entsprechen.
  • Mobile Device Management (MDM): Sicherheitskonzepte für Unternehmen sollten eine einheitliche Sicht auf alle Geräte bieten. Denn neben Servern und Workstations müssen auch Notebooks, Tablets und Smartphones verwaltet werden. Mit MDM können IT-Administratoren alle eingesetzten Geräte überblicken und zentrale Sicherheitsrichtlinien durchsetzen.
  • Verschlüsselung: Moderne Unternehmensplattformen sind in der Lage, übertragene Daten durch eine transparente Datenverschlüsselung für den gesamten Datenträger oder auf Dateiebene zu schützen.
  • Endpoint-Sicherheit: Neben Verschlüsselungstechnologien sollten in Unternehmensnetzen jeder Größe alle Endpoints – also auch die mobilen – vor Malware geschützt sein. Als Antivirus-Hersteller hat Kaspersky Lab hierfür einige Lösungen parat.
  • Diebstahlschutz: Mit Diebstahlschutzfunktionen können Firmen aus der Ferne reagieren, wenn mobile Geräte gestohlen werden oder verloren gehen. Zudem können auch Daten remote gelöscht oder gesperrt werden.
  • Sicherheitsrichtlinien: Unternehmen sollten auch für die Nutzung mobiler Geräte Sicherheitsrichtlinien aufstellen und klare Regeln definieren.

Für die Kaspersky-Studie „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ (engl. PDF, 1,7 MB) hat B2B International rund 2.900 IT-Entscheider aus 24 Ländern befragt, darunter auch 117 deutsche Entscheidungsträger.

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