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Selbstverschlüsselnde Seagate-Festplatte mit 500 GB Speicherkapazität Krypto-Laufwerk lässt sich über McAfee ePolicy Orchestrator verwalten

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Seagate arbeitet an der eigenen Serie selbstverschlüsselnder Notebook-Festplatten. In Kürze will der Hersteller ein Laufwerk mit 500 GByte Kapazität anbieten. Partnerschaften mit Drittanbietern sollen den Stand der Serie Momentus FDE (full-disk encryption) festigen. So verwaltet der McAfee ePolicy Orchestrator (ePO) die Krypto-Laufwerke. Beim Direktversender Dell lassen sich zudem Mobilrechner mit den FDE-Laufwerken ordern.

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Bei Dell gibt es Komplettsysteme mit Momentus FDE-Laufwerk.
Bei Dell gibt es Komplettsysteme mit Momentus FDE-Laufwerk.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit den nach Advanced Encryption Standard (AES) selbstverschlüsselnden Festplatten der Reihe Momentus FDE will Seagate selbst nach dem Verlust eines Notebooks noch verhindern, dass vertrauliche Daten in falsche Hände geraten. Der Hersteller plant, die Serie weiterzuentwickeln und kündigt weitere Kooperationen mit Drittanbietern an.

So soll „bald“ eine Laufwerks-Version mit 500 GByte Kapazität auf den Markt kommen. Derzeit liefert Seagate die Speicher mit bis zu 320 GByte an Distributoren aus. Endkunden können beispielsweise beim Direktversender Dell Notebooks mit den Krypto-Laufwerken ordern.

Die FDE-Laufwerke verschlüsseln ihre Inhalte Hardware-seitig und ohne Performance-Einbußen. Damit IT-Verantwortliche die Festplatten unternehmensweit verwalten können, arbeitet Seagate jedoch mit Drittherstellern zusammen.

Zur Liste der Seagate-Partner ist kürzlich der Sicherheitsanbieter McAfee hinzugekommen: Sowohl der ePolicy Orchestrator als auch die Endpoint Encryption des Softwareherstellers arbeiten mit den FDE-Festplatten zusammen. Schon bisher unterstützten Anbieter wie Secude International, Wave Systems oder Winmagic Data Security die kryptographischen Laufwerke.

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