Kasersky-Umfrage zu BYOD und Richtlinien-Management

Mangel an Vorgaben für den Umgang mit Mobilgeräten

| Redakteur: Stephan Augsten

Nur wenige Unternehmen reglementieren die geschäftliche Nutzung mobiler Geräte.
Nur wenige Unternehmen reglementieren die geschäftliche Nutzung mobiler Geräte. (Bild: drubig-photo - Fotolia.com)

Obwohl Smartphones und Tablets in vielen Unternehmen genutzt werden, finden sich nur selten Richtlinien zum richtigen Umgang mit den mobilen Geräten. Dies ist das Ergebnis einer Kaspersky-Umfrage, die sich mit dem Thema „Bring your own Device“ beschäftigt.

Nur wenige deutsche Unternehmen, die im Auftrag von Kaspersky Lab durch B2B International zum Thema BYOD befragt wurden, fühlen sich für mobile Gefahren ausreichend gerüstet. So verfügen hierzulande nur 15 Prozent der Firmen über voll implementierte Sicherheitsrichtlinien.

Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen hat derweil überhaupt noch keine Sicherheitsrichtlinien für den Umgang mit mobilen Geräten eingeführt. Verglichen mit dem weltweiten Schnitt von 45 Prozent der Unternehmen, die keine entsprechenden Vorgaben machen, stehen deutsche Arbeitgeber allerdings noch gut da.

Über die Hälfte der deutschen Unternehmen (53 Prozent, weltweit 41 Prozent) gab an, bereits Regeln entwickelt, diese jedoch noch nicht voll umgesetzt zu haben. 20 Prozent der hiesigen Firmen (weltweit 32 Prozent) wollen in Kürze erste Richtlinien einführen, zwölf Prozent (weltweit 13 Prozent) glauben, auch zukünftig ganz darauf verzichten zu können.

Auf fehlendes Sicherheitsbewusstsein lässt sich die mangelnde Richtlinienumsetzung nicht zurückführen: Zwei Drittel der Unternehmen gehen davon aus, dass BYOD zunehmend problematisch für die Sicherheit der IT-Infrastruktur im Unternehmen werden wird.

Oft sind die Gründe für die mangelnde Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien finanzieller Natur, so Kaspersky Lab: 52 Prozent der deutschen Unternehmen (48 Prozent weltweit) hätten zugegeben, noch kein ausreichendes Budget bereitgestellt zu haben. Ganz ohne zusätzliches IT-Budget wollen demnach 16 Prozent auskommen.

Im Rahmen der Studie wurden durch B2B International mehr als 2.895 IT-Entscheider aus 24 Ländern befragt, darunter 117 Deutsche. Weitere Erkenntnisse liefert der englischsprachige Report „Global Corporate IT Security Risks: 2013“ (PDF, 1,8 MB).

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