Cyren Jahrbuch zur Internetsicherheit 2013

Mehr Malware, weniger Spam

| Redakteur: Peter Schmitz

Cyren verzeichnete 2013 bis zu 78 Milliarden Spam-E-Mails pro Tag. Die Versender nutzen dabei immer öfter aktuelle Nachrichten z.B. Syrien-Krise oder besondere Feiertage wie Valentins- oder Muttertag, um mehr Klicks zu erzielen.
Cyren verzeichnete 2013 bis zu 78 Milliarden Spam-E-Mails pro Tag. Die Versender nutzen dabei immer öfter aktuelle Nachrichten z.B. Syrien-Krise oder besondere Feiertage wie Valentins- oder Muttertag, um mehr Klicks zu erzielen. (Bild: Cyren)

Das Cyren GlobalView Lab hat für 2013 die wichtigsten Statistiken zur Internetsicherheit zusammengestellt und die Ergebnisse im Security Yearbook zusammengefasst. Der Bericht gibt außerdem einen Ausblick auf 2014 und sagt voraus, dass mobile Malware, Ransomware und gezielte Angriffe weiter zunehmen werden.

Cyren, vormals Commtouch, gibt im ersten Cyren Security Yearbook einen Rückblick auf die letztjährigen Trends in der Internetsicherheit. Im Jahr 2013 verzeichnete das Unternehmen einen deutlichen Anstieg mobiler Malware, wobei gezielt Android-Geräte ins Visier genommen wurden (173.000 spezifische neue Android-Malware-Varianten pro Monat), sowie von Ransomware-Angriffen, bei denen die Opfer aufgefordert werden, eine "Gebühr" zu zahlen, um wieder Zugang zu ihrem gehackten Computer zu erhalten.

Das Cyren GlobalView Lab konnte für 2013 einen Anstieg bei Phishing-Webseiten um 264 Prozent verzeichnen. PayPal war dabei das häufigste Ziel von Phishing-Angriffen. Auch die Anzahl der in Cyrens GlobalView Cloud Database zurückverfolgten Malware-URLs wuchs 2013 um 131 Prozent.

Positiv dagegen: Das Spam-Niveau hat auch 2013 insgesamt weiter abgenommen. Dennoch ist die Gesamtzahl der verschickten Spam-Nachrichten mit 78 Milliarden E-Mails pro Tag nach wie vor signifikant. Cyren stellte zudem gezieltere und mehr lokalisierte Angriffe fest sowie die verstärkte Nutzung aktueller Nachrichten, um Klickraten zu erhöhen.

„2013 war ein schwieriges Jahr für die Internetsicherheit, mit spektakulären Sicherheitslücken und immer neuen Taktiken in der Cyberkriminalität“ sagt Lior Kohavi, Chief Technology Officer bei Cyren.

„2014 wird noch mehr als bislang die mobile Malware im Mittelpunkt stehen; Kriminelle werden weiterhin mobile Geräte anvisieren, die nicht ausreichend geschützt sind und immer intelligentere und besser lokalisierte Angriffe durchführen, um ihre nächsten Opfer in die Falle zu locken.“ so Kohavi weiter.

Interessierte können das 18-Seitige, englischsprachige Cyren Security Yearbook mit detaillierter und grafisch ansprechender Analyse, kostenlos nach Preisgabe von Name und E-Mail-Adresse als PDF herunterladen.

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