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Beta-Phase beendet Microsoft Forefront Endpoint Protection 2010 erhältlich

| Redakteur: Stephan Augsten

Microsoft Endpoint Protection 2010 ist der Beta-Phase entwachsen und soll ab sofort Forefront Client Security ablösen. Gegenüber dem Vorgänger wurden Sicherheitsfunktionen wie der Antivirus-Scanner verbessert, außerdem lässt sich die Lösung über den System Center Configuration Manager verwalten.

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Die finale Version von Microsoft Forefront Endpoint Protection 2010 steht zum Download bereit.
Die finale Version von Microsoft Forefront Endpoint Protection 2010 steht zum Download bereit.
( Archiv: Vogel Business Media )

Forefront Endpoint Protection (FEP) 2010 soll sich sowohl für kleine und mittelständische Firmen als auch für große Unternehmen eignen. Hierfür setzt die neue Security-Software auf dem System Center Configuration Manager 2007 R2 und R3 auf.

Somit muss für FEP 2010 keine eigene Infrastruktur aufgebaut werden. „IT-Administratoren können über eine einzige Schnittstelle alle Endgeräte in ihrem Unternehmen sowohl verwalten als auch absichern“, erklärt Michael Kranawetter, Chief Security Advisor bei Microsoft.

IT-Verantwortliche hätten also einen besseren Überblick über den Zustand der Systeme und könnten Schwachstellen und Infektionen schneller erkennen. Um die Installation zu vereinfachen, lassen sich die Schutzfunktionen zentral auf sämtliche Endpunkte im Unternehmen ausrollen.

Der überarbeitete Malware-Scanner soll laut Microsoft die Systemressourcen schonen und nur wenige Fehlalarme auslösen. Damit die Lösung immer auf dem neuesten Stand ist, werden sowohl Software-Komponenten als auch die Signaturen regelmäßig über die Microsoft Windows Server Update Services aktualisiert.

Vor unbekannten Schädlingen und Zero-Day-Attacken soll zum einen eine Verhaltens-Überwachung schützen (Behaviour Monitoring). Außerdem prüft FEP 2010 die möglichen Auswirkungen von Code-Sequenzen in einer virtuellen Umgebung (Dynamic Translation).

Darüber hinaus dient Forefront Endpoint Protection als Management-Software für die Windows-Firewall. Die Software schützt die Betriebssysteme Windows 7, XP und Vista sowie Windows Server 2003 und 2008. Zu den verfügbaren Sprachen zählen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Chinesisch und Koreanisch.

Microsoft Forefront Endpoint Protection 2010 ist ab sofort als Download verfügbar. Anwendern, die bereits Forefront Client Security nutzen, steht das neue FEP 2010 im Microsoft Volume Licensing Service Center zur Verfügung.

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