In eigener Sache

Mint-Initiative IJF – Grundlagen für Wissensbegierde vermitteln

| Redakteur: Robert Horn

Zum Auftakt des Bildungspanels hatte der Veranstalter kleine Experimente vorbereitet. „Wir müssen in Sachen MINT-Bildung Dampf machen“, erklärt Dr. Brenda Pfenning, Bereichsleiterin Bildung der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (3.v.r.)
Zum Auftakt des Bildungspanels hatte der Veranstalter kleine Experimente vorbereitet. „Wir müssen in Sachen MINT-Bildung Dampf machen“, erklärt Dr. Brenda Pfenning, Bereichsleiterin Bildung der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (3.v.r.) (Bild: Anderas Grasser/IJF)

Kinder und Jugendliche spielerisch für Mint-Berufe zu begeistern, das ist das Ziel der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e. V. Der Verein bezieht Unternehmen dabei aktiv in die Wissensvermittlung ein.

„Man muss Industrie 4.0 verstehen, um Industrie 5.0 gestalten zu können.“ Dieser Satz fällt unter den Teilnehmern des ersten Bildungspanels der Initiative junge Forscherinnen und Forscher e. V., abgehalten auf Einladung der Vogel-Stiftung in Würzburg. IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka stellte dabei die Arbeit seiner Initiative vor: „Wir sind mit unseren innovativen MINT-Modulen Chancengeber – und zwar für junge Menschen, für die Wirtschaft und die Forschung gleichermaßen.“ Gegründet 2010 engagiert sich der gemeinnützige Verein in Bayern und Baden-Württemberg unter dem Motto „Mach die Zukunft zu deiner Idee!“ für die Mint-Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Über 70 Partner unterstützen inzwischen die Initiative, darunter etwa die Va-Q-Tec AG. Ihr Geschäftsführer, Dr. Joachim Kuhn, begründete sein Engagement so: „Uns ist es wichtig, Technikinteresse früh zu fördern. Das macht die IJF par excellence. Mit ihren Experimentierstationen erreichen sie Schülerinnen und Schüler anschaulich und plastisch. Deshalb fördern wir die IJF weiterhin aus ganzem Herzen.“

Auch Vogel Business Media und die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp stehen hinter den Aktivitäten der Initiative. „Warum wir die IJF unterstützen? Das ist ganz einfach: Wir begleiten den deutschen Mittelstand schon lange und wissen daher genau um den eklatanten Fachkräftemangel“, erläutert Dr. Gunther Schunk, Chief Communications Officer Vogel Business Media und zugleich stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Vogel Stiftung: „Die IJF kümmert sich sehr frühzeitig und nachhaltig um die Stärkung der Mint-Ausbildung. So können wir ganz konkret etwas für den Branchennachwuchs tun! Das ist die größte CSR-Aktivität unseres Fachmedienhauses. Und auch unsere Stiftung hat sich die Förderung der Bildung gerade im Hinblick auf junge Forscherinnen und Forscher zur Aufgabe gemacht“!

Unternehmen öffnen ihre Tore

Die IJF bezieht ihre Partner aktiv dabei ein, beim Nachwuchs die Neugierde auf Naturwissenschaften, Technik und Co zu wecken. Mit abgestimmten Programmen, etwa zu Themen wie Bionik oder Leichtbau, besucht der Verein Schulen. Etwa 15.000 Schüler wurden allein 2017 erreicht, über 400 Lehrkräfte weitergebildet. Zur Kooperation gehört auch, dass Schüler die teilnehmenden Unternehmen besuchen, um dort etwa einen Blick in die Fertigung werfen zu können.

„Der Invest in Bildung ist das nachhaltigste Invest überhaupt! Denn es ist ein Invest in die Gestaltung der Zukunft. Und das Invest in Forschung ist das nachhaltigste Invest für die Menschheit“, begrüßte Dr. Kurt Eckernkamp Vorsitzender der Vogel-Stiftung, die Gäste. „Mint-Bildung ist die Schlüsselkompetenz für unsere Zukunft. Damit geben wir jungen Menschen eine Chance“, erklärte er und rief dazu auf, Bildungsinitiativen wie die IJF zu unterstützen. Der Vorsitzend der IJF und Präsident der Universität Würzburg, Prof. Dr. Alfred Forchel: „Durch die Herausforderungen der Digitalisierung müssen wir zukünftige Generationen fit machen. Lassen Sie sich anstiften! Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen.“

Querdenker gesucht

„Wir lehren die Grundlagen für das Neugierig sein, Querdenken, Begeistern“, zeigte Gründungsgeschäftsführer Petschenka die Besonderheiten der Initiative auf. Prof. Dr. Huber Jäger, Gründungsmitglied der IJF und Vorstand der Technischen Universität Dresden, betonte, dass bei den Schulbesuchen besonders das nachhaltige Forschen und die Teamarbeit gefördert werden. „Dabei vermittelt die IJF Werte. Das ist eine große Unterstützung der Bildungsarbeit von Schulen.“

„Deutschland hat keine Ressourcen. Unsere Chance ist Bildung“, zeigte Jäger Herausforderungen der Zukunft auf. „Nur wenn Kinder und Jugendliche zum Nachdenken angeregt werden und Spaß an der Technologie der Zukunft haben, können sie die Industrie 4.0 verstehen, um später Industrie 5.0 zu entwickeln.“

Die Initiative junge Forscherinnen und Forscher e. V. Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) engagiert sich als gemeinnütziger Verein für die Bildung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Schlüsseltechnologien. Mit dem Projekt „Nachwuchs- förderung 4.0 – Qualifizieren für die Zukunft“, das vom Europäischen Sozialfonds in Bayern (ESF) gefördert, sowie von Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen unterstützt wird, eröffnet die IJF dem Nachwuchs Bildungschancen, stärkt das Technikinteresse und wirkt so mittel- bis langfristig dem Fachkräftemangel in den Technologieberufen entgegen.
Unter dem Motto „Mach die Zukunft zu deiner Idee!“ bietet die Initiative seit 2010 bayernweit einander ergänzende und aufeinander abgestimmte Module zur Nachwuchsförderung in den Zukunftstechnologien an. Darüber hinaus versteht sich die Initiative als Netzwerk für alle Akteure, die auf dem Gebiet der technikbezogenen Nachwuchsförderung in Bayern aktiv oder daran interessiert sind.

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