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„Der Abschied vom klassischen IT-Arbeitsplatz rückt 2013 näher“ Mitarbeiter benötigen flexible und mobile Arbeitsplatzumgebungen

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Für Softwarehersteller Kaseya wird der Trend hin zu flexibleren IT-Arbeitsplätzen im Jahr 2013 zum zentralen Thema und der Desktop-Rechner an Bedeutung verlieren, weil er nicht das Maß an Flexibilität bietet, das Mitarbeiter heute benötigen.

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Laut Kaseya-Marketingmanagerin Beate Wrobel können Unternehmen ohne intelligentes Systemmanagement nicht von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren.
Laut Kaseya-Marketingmanagerin Beate Wrobel können Unternehmen ohne intelligentes Systemmanagement nicht von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren.
(Bild: Kaseya)

Der moderne Mitarbeiter möchte seine beruflichen Aufgaben unabhängig von einem bestimmten Ort erfüllen – unterwegs, im Büro oder im Home Office – und er will seine Arbeitszeiten flexibel einteilen. Das gibt dem Beschäftigten die Möglichkeit, Privatleben und Beruf besser aufeinander abzustimmen. „Arbeitgeber sollten heute ihren Mitarbeitern die Möglichkeit einräumen, unabhängig von fest vorgegebenen Arbeitszeiten und Arbeitsplätzen ihren Job zu erledigen“, so Beate Wrobel, Marketingmanagerin Deutschland, Österreich und Schweiz bei Kaseya.

Flexible Arbeitszeitmodelle für hoch qualifizierte Fachkräfte

Gefördert werde diese Entwicklung durch preisgünstige mobile Endgeräte wie Notebooks, Smartphones und Tablet-Rechner in Verbindung mit Kommunikationssystemen auf IP-Basis. Mobile Mitarbeiter seien dadurch ebenso produktiv wie ihre Kollegen im Büro und könnten auf vergleichbare Kommunikationsmittel zurückgreifen. Beate Wrobel weist auf einen weiteren Punkt hin: „Nur ein Arbeitgeber, der seinen Beschäftigten eine attraktive Arbeitsumgebung und flexible Arbeitszeitmodelle anbieten kann, wird im Rennen um hoch qualifizierte Fachkräfte die Nase vorn haben. „Mobile Working“ spielt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle.“

Doch mehr Mobilität sollte nicht dazu führen, dass die IT-Abteilung über Gebühr belastet wird oder die IT-Sicherheit leidet. Denn mobile Mitarbeiter, die von unterschiedlichen Orten aus auf das Firmennetz zugreifen, könnten für die Unternehmens-IT durchaus ein Risiko darstellen. Beispiele dafür gebe es zuhauf: Ein Mitarbeiter nutzt ein ungesichertes WLAN in einem Coffeeshop, um seine Betriebs-E-Mails zu checken, ein anderer erlaubt seinen Kindern, sein Smartphone oder Firmennotebook zu nutzen, und ein dritter verwendet einen privaten Tablet-Rechner für betriebliche Zwecke, der nicht den Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens entspricht.

Zentrales Systemmanagement mobiler Systeme

„Unternehmen, deren Mitarbeiter Mobilgeräte einsetzen, eventuell sogar private Smartphones oder Notebooks, müssen diese Systeme in ein übergreifendes Systemmanagement einbinden“, betont Beate Wrobel. „Nur dann ist gewährleistet, dass Sicherheitsvorgaben eingehalten werden, gleich, von welchem Ort oder welchem Endgerät aus ein Mitarbeiter auf das Unternehmensnetz zugreift.“

Systemmanagementlösungen wie Kaseya böten zudem den Vorteil, dass sich mit ihnen alle Endgeräte mithilfe einer zentralen Plattform verwalten lassen, mobile Systeme ebenso wie Desktop-Rechner in Firmenbüros und Home Offices. Für die IT-Abteilung hätte das den Vorteil, dass sie zeitgleich auf allen Systemen Updates, Sicherheitsrichtlinien, Datenschutzmaßnahmen und IT-Sicherheitssoftware implementieren kann. Zudem hätten Systemverwalter die Möglichkeit, den Standort eines Mobilgeräts zu ermitteln, etwa im Fall eines Diebstahls, und dessen Nutzung zu überprüfen – ohne dass dadurch die Systemressourcen des Geräts über Gebühr in Anspruch genommen würden.

Das Fazit von Beate Wrobel: „Die kommenden Jahre werden einen massiven Anstieg von Mobile Working mit sich bringen. Unternehmen, die von diesen flexiblen Arbeitsmodellen profitieren möchten, sollten sich bereits jetzt dafür rüsten, indem sie ein intelligentes Systemmanagement wie Kaseya implementieren. Sonst könnten alle Beteiligten eine böse Überraschung erleben: die IT-Abteilung ebenso wie das gesamte Unternehmen.“

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