IDC-Studie

Mobile Security: Anwender sind ein großes Sicherheitsrisiko

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Fazit von IDC

Die Absicherung von mobilen Geräten, Apps und Informationen ist für viele Unternehmen keine einfache Aufgabe. Verschiedene mobile Betriebssysteme, eine Verschmelzung von privater und geschäftlicher Technologie, eine kontinuierlich wachsende Anzahl an Smart Devices sowie eine hohe Innovationsdynamik führen zu einer Komplexität beim Schutz von Unternehmensdaten, die Firmen und Organisationen oftmals nicht mehr alleine bewältigen können. Der Bedarf an externer Unterstützung durch Security-Provider, EMM-Anbieter und spezialisierte Mobile-Security-Firmen wird in den kommenden Monaten spürbar anziehen.

IT-Entscheider befinden sich zudem in einem Zwiespalt: Auf der einen Seite müssen sie die Sicherheit von Firmendaten auf mobilen Geräten verbessern, auf der anderen Seite soll die Produktivität der Anwender im Umgang mit mobilen Smart Devices nicht eingeschränkt werden. Nach Einschätzung von IDC verlieren trotz aller notwendigen Sicherheits-Maßnahmen nur wenige IT-Organisationen die Produktivität der Anwender aus den Augen. Sie wollen ein Höchstmaß an mobiler Sicherheit, aber nicht um jeden Preis. Eine einfache und intuitive Handhabung von Mobile-Security-Lösungen auf dem jeweiligen Endgerät ist laut IDC der Schlüssel zu einer hohen Akzeptanz bei den Anwendern.

Ein Rückgang von potenziellen Sicherheitsgefährdungen durch mobile Endgeräte und Applikationen ist in den nächsten Monaten nicht zu erwarten. Mobility hat weder die Grundsätze der IT-Sicherheit, noch die böswilligen Absichten der Cyber-Kriminellen verändert – doch der Einsatz mobiler Geräte, Apps und Inhalte ermöglicht neue Angriffsziele und -techniken. Unternehmen müssen ein Verständnis über diese Bedrohungsszenarien entwickeln und anhand von Tools und Prozessen Schutzvorkehrungen treffen. Nur so kann ein produktives und gleichzeitig sicheres Arbeiten von unterwegs ermöglicht werden, so IDC.

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